Alarm im Rapsfeld
12.05.2009
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Gefahr droht den Bienen in einigen Regionen nun durch den Umbruch der Rapsfelder
Foto: Sabine Rübensaat |
Wie das Fachzentrum für Bienen und Imkerei in Mayen mitteilt, tritt in einigen Regionen Deutschlands ein erhöhter Befall von Rapsfeldern durch den Rapsglanzkäfer auf. Einige Landwirte pflügen daher stark befallene Flächen um. Dabei kommen häufig Schlegelfeldhäcksler in den blühenden Feldern zum Einsatz. Die Bienen haben bei den Maschinen oft keine Chance und werden von diesen mitgerissen. Da an den Fluglöchern der Bienenstände keine weiteren besonderen Symptome aufgefallen sind, können Bienenvergiftungen in diesen Fällen ausgeschlossen werden.
Der Fachberater für Bienenzucht in Niederbayern, Erhard Härtl, rät den Imkern, mit den Landwirten zu reden und sie zu bitten, das Schlegeln möglichst in die frühen Morgenstunden zu verlegen. Am besten wären natürlich die Nacht oder der späte Abend geeignet. Meist erfolgt das Schlegeln sehr zügig und kann möglicherweise bis zum späten Vormittag abgeschlossen sein. Die Bienenvölker könnten an einem kühlen Vormittag eingesperrt und nach der Aktion wieder freigelassen werden. Mit Bienenvölkern auf Gitterböden und im Schatten dürfte das kein Problem sein. Maßnahmen wie provisorische Gitter auf den Völkern an Stelle des Deckels, Aufsprühen von Wasser, Aufsetzen eine leeren Zarge und Beschatten könnten auch für den Bienenhausimker kurzfristige Notlösungswege sein.
Laut Naturschutzgesetz ist ein Häckseln von intensiv bienenbeflogen Rapsbeständen nicht zulässig und muss vermieden werden. Spie
Haben Sie Bienenverluste durch den Umbruch eines Feldes erfahren? Oder konnten Sie mit dem Landwirt gemeinsam planen, um Verluste zu vermeiden?


