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Honig in biblischen Zeiten

10.6.2010

 
Die Ausgrabungsstätte in Tel Rehov im Jordantal  Foto: The Beth-Valley Archaeological Project
 
 
In Israel sind die Reste einer fast 3.000 Jahre alten Imkerei entdeckt worden. Die Bruchstücke von etwa 30 Beuten aus ungebranntem Ton enthielten verschmorte Überreste von Wabenstücken und Bienenleibern. Die Bienen wurde jetzt identifiziert: Die Tiere gehörten zur Rasse Apis mellifera anatolica, nicht zu der in der Region verbreiteten A. m. syriaca. Die Forscher schlussfolgerten, dass sich das Verbreitungsgebiet der Anatolischen Honigbiene in den letzten 3.000 Jahren stark verändert hat, oder dass zur damaligen Zeit bereits ein Handel mit Bienenvölkern stattgefunden haben muss. Inschriften auf einer nur geringfügig jüngeren assyrischen Stele belegten, dass Bienenvölker damals bereits über weite Strecken transportiert wurden. Der Fundort des Bienenstandes liegt mitten im ehemaligen Stadtgebiet. Die Forscher schätzen die Größe der Imkerei auf etwa Hundert Völker. Die Lage des Bienenstandes im Siedlungsgebiet deute darauf hin, dass die Bienen sehr wertvoll gewesen seien und daher vor Diebstahl geschützt werden mussten, vermuten die Forscher. Anderenfalls wäre die recht aggressive Biene nicht in der Nähe menschlicher Siedlungen gehalten worden. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden in der Juniausgabe von PNAS online veröffentlicht. In den Ausgrabungsstätten der alten Eisenzeit-Siedlung im Jordantal kann man Praktika machen. Infos finden Sie hier. Bec

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