Brutnester verhonigen
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Ist die Tracht zu gut, kann es für die Brut eng werden: die Bienen nutzen dann frei werdende Brutzellen, um Honig zu lagern Foto: Sabine Rübensaat |
Das Bieneninstitut in Celle berichtet von guten Sommerhonigernten. Trotz der heißen und trockenen Witterung sammeln die Bienen fleißig. Der Überfluss kann jedoch im Bienenvolk zu Enge führen: Nach Beobachtung von Helmut Schönberger, Imkermeister am Institut Celle, ist der ist der Eintrag teilweise so stark, dass die Bienen den Honig im Brutnest ablagern. Der Raum, den die Königin zur Eiablage nutzen kann, wird dadurch eingeengt. Legt die Königin weniger Eier, fällt die nächste Generation erwachsener Bienen kleiner aus. Das macht sich in sinkender Volksgröße bemerkbar. Hinzu kommt, dass sich die Sammelbienen in der guten Tracht abarbeiten: Dies schwächt besonders Ableger. Bec
3. Da zurzeit an manchen Standorten Honigtau eingetragen wird, kann es sich bei dem eingelagerten Honig auch um dunklen, mineralstoffreichen Honig handeln. Dieser ist nicht für die Überwinterung geeignet und muss auf jeden Fall vor der Auffütterung entnommen werden.
4. Heller Blütenhonig kann in den Ablegern bleiben. Dies gilt nicht für Honig, der stark zu Kristallisation neigt.
5. Wenn die heiß-trockene Witterung anhält, wird Pollen knapp werden. Geschleuderte Honigwaben mit Pollenzellen sollten nicht in das Wabenlager, sondern in die Bienenvölker gegeben werden. Notfalls müssen die Bienenvölker in ein besseres Trachtgebiet umgesetzt werden.


