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Kurze Info zum Projekt

Wenn Deutschland ordentlich summen soll, müssen Lebensräume für Wild- und Honigbienen erhalten und geschaffen werden. Um die vielbeschworene „biologische Vielfalt“ der heimischen Blühpflanzen und Bienen fördern zu wollen, müssen die Menschen Bienen erst einmal wertschätzen lernen! Dazu müssen sie auch deren unterschiedliche Bedürfnisse kennenlernen. Die Biologin Dr. Corinna Hölzer und der Geograph Cornelis Hemmer stellten für diesen Zweck im Frühjahr 2011 zusammen mit vielen Berliner Imkern Honigbienenvölker auf ausgewählten prominenten Dächern auf. Die Idee dahinter: Eine neue Nähe zu den Honigbienen und zur Stadtnatur schaffen – und über die Stadtimker die Faszination „Biene“ auch auf die Wildbienen überspringen zu lassen.

Die Einweihungsfeiern mit den Hausherren vom Berliner Dom, dem Abgeordnetenhaus, dem Haus der Kulturen der Welt und anderer prominenter Häusern Berlins lieferten ansprechende Bilder für die Medien. So gewann die Initiative „Berlin summt!“ viel Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit, bei den Hausherren und ihren Mitarbeitern. Seit 2013 begleitet Daniela Schadt, die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten, die Bieneninitiative als Schirmherrin.

Immer mehr Städtepartner 

„Deutschland summt! Wir tun was für Bienen“ erfreut sich einer stetig wachsenden Zahl an Städtepartnern. Jung und Alt gewinnen die Bienen lieb und sorgen sich um die Bestäuber, die mit vielen Problemen zu kämpfen haben. Die Initiative soll bundesweit Aufmerksamkeit für Wild- und Honigbienen erregen und Initialzündung für eine Vielzahl weiterer Projekte sein.

Auf die Frage, warum gerade Städter etwas für die Bienen tun können, antwortet Hölzer: „Weil in der Stadt fast alle Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung, von Lobbyverbänden und viele Verbraucher zuhause sind. Lernen diese vielen Menschen die Bienen lieben, entscheiden sie politisch oder auch an der Einkaufstheke, ob sie durch die Unterstützung von ökologisch-nachhaltigem Konsum auch die Bienen auf dem Land fördern wollen.“

Hölzer findet, dass nicht jeder, der etwas für Bienen tun möchte, anfangen muss zu imkern: „Wer die Honigbienen schätzen gelernt hat, mag auch die Sand-, Löcher oder Maskenbienen und Hummeln. Für all diese Arten Blumen und Sträucher zu pflanzen und Wildbienen an einer Nisthilfe zu beobachten, ist aus Naturschutzsicht wichtiger, als Honigbienen zu halten.“

(Die Initiatoren Dr. Corinna Hölzer und Cornelis Hemmer.)

Weitere Infos unter deutschland-summt.de >>>

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