Pestizide in Teichen
17.08.2012
Bei einer Untersuchung in den Kreisen Uckermark und Oder-Spree wurden in elf von acht Teichen hohe Mengen an Pestizide gefunden. Die belasteten Teiche befinden sich inmitten von landwirtschaftlich genutzten Feldern. Die Belastungen überstiegen in einigen Fällen die zugelassenen Grenzwerte des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat um das 14- bis 19-fache. Die Untersuchung wurde von Naturschutzverbänden und der Bürgerinitiative „Verseuchte Felder in der Uckermark“ veranlasst. Sie hatten bereits im Vorjahr eine Untersuchung mit ähnlichen Resultaten durchführen lassen. Dies zeigt, dass es sich nicht, um einen einmaligen Unfall handeln kann. Für Imker stellt sich die Frage, ob ihre Bienen an solchen Teichen Wasser sammeln und welchen Effekt dies auf die Bienenvölker hat. Spie