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Das erste Schwerpunktthema im dbj

29.07.2017

Milchbad

Foto: Xandia Stampe

Der Holde entspannt im Honig- und Milchbad wie Kleopatra – mit Met geht alles leichter.

Ein Bad wie Kleopatra

Neues aus der Reihe "Rückblick auf 25 Jahre Deutsches Bienen-Journal". Diesmal berichtet Xandia Stampe über die erste Schwerpunktausgabe unter dem Titel "Apitherapie".

Wissen Sie, seit wann es beim dbj Schwerpunkthefte gibt? Seit Februar 2004, damals erschien die erste Schwerpunktausgabe unter dem Titel "Apitherapie: Gesund durch Bienen". Der Einführung von Schwerpunktheften lag die Idee zugrunde, bestimmte Themen gründlicher, mit Beispielen belegt und ausführlicher für die Leser darstellen zu können, als das auf einer Doppelseite möglich ist.

Ich erinnere mich noch genau daran: Die Februarausgabe erschien Mitte Januar. Wir mussten also alles vor Weihnachten fertigstellen, und es wurde etwas hektisch. Zwar hatten wir die gewünschten Texte und Rezepte zusammen, aber es fehlten noch aussagekräftige Bilder. Für das Titelfoto steckte unsere Hausfotografin Sabine Rübensaat ihren Neffen ins Bett, für den Teil "Schönheit und Wohlbefinden" erklärte ich mich bereit, zu Hause Fotos zu machen. Da ging es um Reinigungsemulsionen, Gesichts- und Haarpackungen und um Wohlfühlbäder.

(Bild: So eine Gesichtsmaske fördert nicht nur die Schönheit, sie schmeckte auch gut. Foto: Xandia Stampe)  

Mit einer Flasche Met bestochen

Also einfach nach Rezept zusammenrühren, jemandem auftragen und Fotos schießen. Allerdings war es nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte, meine Familie als Fotomodelle einzuspannen. Meine Tochter, damals 23 Jahre alt, fand das zwar lustig, aber es dauerte ihr alles zu lange: das Anrühren der schönheitsfördernden Masken, das Drapieren fürs Bild, das ganze Fotodrumherum. Ihre jüngeren Brüder liefen gleich davon, ob meines verrückten Ansinnens. Meinen Holden musste ich für das Foto in der Badewanne mit einer Flasche Met bestechen, die hatte er dann vor dem Fotografieren schon halb ausgetrunken. Aber Ende gut, alles gut.

Die Ausgabe erschien pünktlich und kam gut an: Schließlich wünscht sich ein jeder Gesundheit und Schönheit und ist auf Anleitungen dazu erpicht. Auf zehn Seiten erschienen praktische Anwendungen der Apitherapie für den Hausgebrauch. Es wurden die gesundheitsfördernden Aspekte der verschiedenen Bienenprodukte beleuchtet, bis hin zur gesunden Ernährung – und natürlich die schönheitsfördernden. Es war für jeden etwas dabei. Nicht zu vergessen der Hinweis, dass beim Honigverkauf nicht mit gesundheitsbezogenen Aussagen geworben werden darf.

Inzwischen gehören Beiträge zur Apitherapie übers Jahr zum festen Bestandteil des dbj. Und weil der Auftakt so positiv aufgenommen wurde, legten wir im April 2004 gleich noch eins drauf: den Schwerpunkt Raps als wichtigste Tracht im Frühjahr. Damit waren Schwerpunkthefte für die Zukunft fest installiert. Die Leser konnten sie in den ersten Jahren an der Banderole auf dem Titel erkennen, später wurde daraus eine gelbe Ecke, und heute ist es ein rundes Logo mit Foto. Zudem erschien die Schwerpunkte immer in Farbe, auch zu Zeiten, als das dbj noch nicht durchgängig farbig gedruckt wurde.

(Schwerpunkt der Ausgabe 2/2004 des dbj war die Apitherapie. Foto: Sabine Rübensaat)



32 Schwerpunktausgaben erschienen

Seither sind 13,5 Jahre vergangen. Bis heute sind weitere 32 Schwerpunktausgaben erschienen. Zwei- bis dreimal im Jahr bereiten wir in dieser Form und unter verschiedensten Blickwinkeln auf zehn bis 16 Seiten eine breite Palette von Themen umfassend auf. Diese reichte von den für Jungimker so wichtigen Inhalten in "Alles für Einsteiger" (1/2005) über so brisante Themen wie "Arbeitssicherheit" (11/2007), "Varroa" (7/2010), "Amerikanische Faulbrut" (3/2016) bis hin zu eher allgemein angelegten gärtnerischen Heften, etwa über Bienenweide (3/2007) oder Imkergärten (3/2014), um nur einige wenige zu nennen. Die Resonanz, die sich in Leserbriefen widerspiegelte, war durchweg gut.

Heute planen wir drei Schwerpunktausgaben pro Jahr. Sicher werden sich in den kommenden Jahren einige Themen wiederholen – schließlich schreitet die Entwicklung voran, und es gibt immer wieder neue Erkenntnisse. Vielleicht brennt Ihnen ein bestimmtes Thema auf der Seele, dann lassen Sie es uns wissen.

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