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Rückblick auf die Jahrtausendwende

16.05.2017

Das Titelbild der dbj-Ausgabe zur Jahrtausendwende.

In unserer Reihe "Rückblick auf 25 Jahre Deutsches Bienen-Journal" stellen wir Ihnen Beiträge aus dem vergangenen Vierteljahrhundert vor. In diesem Beitrag berichtet Redakteurin Xandia Stampe über die Erlebnisse zur Jahrtausendwende.

Erinnern Sie sich noch an den Jahreswechsel von 1999 zum Jahr 2000? Was wurde da nicht alles für die Jahrtausendwende an Katastrophen vorausgesagt, besonders das Jahr-2000-Computerproblem, irgendwie hing das mit dem Datum zusammen. Glücklicherweise trat dann nichts davon ein. Und als wir am Montag, den 3. Januar wieder in der Redaktion eintrafen war alles in Ordnung, wir befanden uns mitten in der Fertigstellung der Februarausgabe.

Apropos Redaktion, die hatte mit dem Beginn des neuen Jahres ihren Standort gewechselt, der Bauernverlag war an seine jetzige Adresse in der Wilhelmsaue gezogen und hinter uns lagen anstrengende Tage des Ein- und Auspackens im Umzugsgeschehen und das Zurechtfinden in der neuen Umgebung. Die Zeitschrift mussten wir ja trotzdem im Auge behalten.

Biene: Schlüsselposition im Naturhaushalt

Ich möchte meinen Blick diesmal auf einige Aspekte der ersten Ausgabe im neuen Jahrtausend richten. Die bekam der Leser zwar schon Ende 1999 in die Hand, aber wie Sie wissen, sind wir ja immer ein bisschen früher dran. Die Januarausgabe 2000 sollte natürlich etwas Besonderes werden, deshalb haben wir neben den praktischen Beiträgen vor allem mit zukunftsweisenden Grundsatzbeiträgen einen großen Bogen gespannt. So konnte der geneigte Leser vieles über die Bedeutung der Honigbiene erfahren und zwar nicht nur in Bezug auf die Imkerei und Honigproduktion, sondern in Bezug auf ökologische Zusammenhänge.

Das Thema: "Wo steht die Honigbiene im Gefüge der Natur?" gipfelte in der These, dass blütenbestäubende Insekten eine Schlüsselposition im Naturhaushalt einnehmen – was wohl heute niemand mehr bezweifelt. Aber was wäre ein neues Jahr ohne gute Vorsätze? Die gab es dann unter "Wünschenswerte Eigenschaften eines Imkers" als da sind Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft das ganze Leben lang, Toleranz, Misserfolge ertragen lernen ... also Eigenschaften, die wir alle gern hätten und an denen wir weiterarbeiten müssen. Und das besonders aus aktuellem Anlass – die über den letzten Herbst/Winter aufgetretenen Völkerverluste sind schon Besorgnis erregend.

"Hände weg von Bienenimporten"

Womit wir gleich zum nächsten Thema im Januar 2000 kommen. Gewarnt wird da vor der Einfuhr von Bienen aus Übersee unter dem Titel: "Hände weg von Bienenimporten", da sie Quellen neuer Parasiten und Krankheitserreger sein können. Na, klingeln Ihnen da nicht die Ohren wenn wir heute einerseits an Völkerverluste und andererseits an die Einschleppung des Kleinen Beutenkäfers denken? Am besten man verfährt wie schon damals empfohlen: Verluste durch eine in den Betriebsablauf integrierte Jungvolkbildung kompensieren oder interner Handel über Bienenbörsen.

Außerdem enthielt das Januarheft 2000 Themen, die bis heute nichts an ihrer Aktualität verloren haben wie "Neues von der Varroafront", Hilfe für die Imker in Entwicklungsländern oder Junge Imker, die Schulbienen betreuen. Und man stelle sich vor, die Korrespondenzen füllten enorme vier Seiten, auf denen sich alle Wünsche und Sorgen der Imker widerspiegelten. Sie sehen also, selbst wenn die Probleme heute ähnlich sind bleibt jedes Imkerjahr spannend.

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