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Andenlupinen als Energiepflanzen

11.04.2014

© Steffen Roux

Blühende Andenlupinen im Feld.

Am Julius Kühn-Institut startet ein Forschungsprojekt, das die potenzielle Nutzung der Andenlupine (Lupinus mutabilis) als neue Energiepflanze untersucht. Längerfristig soll die aus Südamerika stammende Pflanze als Ergänzung zum Mais in der Biogasproduktion zum Einsatz kommen. Da die Pflanze neu auf deutschen Äckern ist, wird zuerst ihre Biomassenproduktion mit der der Weißen Lupine (L. albus) und der Blauen Lupine (L. angustifolius) verglichen. Diese Lupinen stammen aus dem Mittelmeerraum und werden in Deutschland bereits angebaut. Projektkoordinator Dr. Steffen Roux verweist auf Ergebnisse von Vorversuchen, die das hohe Biomassepotenzial der Andenlupine unter Beweis gestellt haben. „Blaue und weiße Lupine sind jedoch anfällig gegenüber der Anthraknose, einer Pilzkrankheit. Wir wollen in dem Projekt herausfinden, ob die Andenlupine vergleichbar stark betroffen ist“, erklärt Roux.
Das Verbundvorhaben gliedert sich in zwei Teilbereiche. Das JKI führt die Leistungsprüfung durch, testet die Anfälligkeit für die Anthraknosekrankheit und selektiert aussichtsreiche Pflanzenkandidaten. Die Projektpartner von der Universität Rostock ermitteln die Methanausbeuten.  
Die Etablierung einer weiteren Energiepflanze würde zu abwechslungsreicheren Fruchtabfolgen auf deutschen Feldern führen. Der Anbau einer stickstofffixierenden Hülsenfrucht, wie der Lupine, würde zudem dabei helfen, die Stickstoffdüngergaben zu reduzieren. 

Pressestelle Julius-Kühn-Institut 

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