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Auf Paketbienen verzichten

27.03.2018

Kunstschwarm

Foto: Silke Beckedorf

Paketbienen werden meist als Kunstschwärme verschickt, die man dann in eine Beute einlaufen lässt.

Bienen im Ausland zu bestellen und sich per Post liefern zu lassen, ist zwar nicht verboten. Doch es birgt Risiken. Der Deutsche Imkerbund (D.I.B.) warnt in seinem aktuellen Infomagazin (März/2018) vor Bienenimporten.

Im Frühjahr müssen Imker entscheiden, wie mit eventuellen Verlusten an Bienenvölkern umgehen. Die bisherigen Prognosen deuten zwar auf eine gute Überwinterung hin. Der D.I.B. sieht es dennoch geboten, jetzt darauf hinzuweisen, dass eine gute imkerliche Praxis den Kauf von Paketbienen aus dem Ausland ausschließt. Stattdessen gelte es, seine Völker aus dem eigenen Bestand zu vermehren, "auch wenn dies kurzfristig zu Lasten des Honigertrages geht", teilt der Verband mit.

Der Grund: Bienenimporte sind nicht frei von Gefahren. So sei es hinsichtlich der Einschleppungsgefahr von Krankheiten und Parasiten äußerst fahrlässig, verantwortungslos und nicht zielführend, Bienenmaterial aus anderen Ländern nach Deutschland einzuführen. Die Bienen, die aus dem Ausland verschickt werden, sind den hiesigen klimatischen Bedingungen oft nicht angepasst und können laut D.I.B. daher auch die Ansprüche in Bezug auf Friedfertigkeit oder Sanftmut nicht erfüllen.

Auch das dbj hat übrigens ganz eigene Erfahrungen mit dem Thema Paketbienen gemacht. Mehr dazu lesen Sie im aktuellen Editorial >>>

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