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Blumenwiese zum "Naturwunder 2018" gewählt

05.09.2018

Weiden-Sandbiene

Foto: Hannes Petrischak

Auf der Gnadenhof-Blühwiese Blumiges Melle entdeckt: Die Weiden-Sandbiene, andrena vaga.

Die "Gnadenhof-Blühwiese Blumiges Melle" hat das Voting zum "Naturwunder 2018" gewonnen. Hier hat sich in diesem Sommer die gefährdete Sandbiene, Andrena argentata, angesiedelt.

Das Projekt "Blumiges Melle" im Osnabrücker Land des Natur- und Geoparks TERRA.vita hat das Ziel auf mehrjährigen Blühwiesen Nahrungs- und Überwinterungshilfen für Insekten zu schaffen. Beispielhaft steht dafür die "Gnadenhof-Blühwiese", eine 600 Quadratmeter große blütenreiche Wiese, die vielen Insekten einen Lebensraum und Nahrung bietet. Die Pflege der Wiese übernehmen allein Ziegen und Ponys, die als vierbeinige Rasenmäher eingesetzt sind.

Diese niedersächsische Blumenwiese wurde nun zum "Naturwunder 2018" gewählt. Zur Wahl aufgerufen hatte die Heinz Sielmann Stiftung gemeinsam mit EUROPARC Deutschland, dem Dachverband der deutschen Nationalparks, Biosphärenreservate, Naturparks und Wildnisgebiete. Online konnte von Ende Juli bis Anfang September für 18 verschiedene Kandidaten gestimmt werden, die alle eines gemeinsam haben: Sie sollen auf die Gefährdung der biologischen Vielfalt und die Bedeutung von Schutzgebieten für den Erhalt der Natur aufmerksam machen.

Gefährdete Sandbiene entdeckt

Mitgemacht bei der Wahl des "Naturwunders 2018" haben insgesamt 19.872 Teilnehmer. Die "Gnadenhof-Blühwiese Blumiges Melle" bekam über 37 Prozent davon. Dass sich hier der Einsatz für den Insektenschutz lohnt, zeigt eine Tatsache besonders gut: So wurde auf der Blühwiese in diesem Sommer eine besonders gefährdete Sandbiene, Andrena argentata, entdeckt, die sich hier wieder angesiedelt hat.

Platz zwei erreichte mit 31,73 Prozent der Stimmen das Nationale Geotop Saarschleife im Naturpark Saar-Hunsrück. Weiteres zur Naturwunderwahl 2018 lesen Sie hier.>>>

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