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BUND gewinnt vor Gericht gegen Bayer

12.03.2015

Sebastian Spiewok

Neonicotinoide stehen seit Jahren in der Diskussion, den Bienen zu schaden. Ihr Einsatz ist auch in Zierpflanzen zugelassen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat am 11.März 2015 im Rechtsstreit gegen die Bayer Crop Science Deutschland GmbH gewonnen.

Das Landgericht Düsseldorf urteilte, dass der BUND wieder ohne Einschränkung sagen darf, dass zwei von Bayer hergestellte Pestizidprodukte für Bienen gefährlich sind. Ebenfalls darf der BUND verbreiten, dass es sich bei dem auf den Produkten abgebildeten Logo mit dem Aufdruck "nicht bienengefährlich", um eine Irreführung von Verbrauchern handele.
Im Streitfall ging es um die Bayer-Produkte Schädlingsfrei Calypso und Zierpflanzenspray Lizetan. Der in diesen Produkten enthaltene Wirkstoff Thiacloprid gehört zu den Neonicotinoiden. Nach Ansicht von Bayer Crop Science hatte der BUND diese Insektizide in der Broschüre Pestizidverkauf in Bau- und Gartenmärkten „ungerechtfertigt als für Bienen gefährlich bezeichnet“.

Laut einer Pressemitteilung von Bayer Crop Science, bedauere das Unternehmen die Entscheidung des Düsseldorfer Landgerichts sowie deren Bewertung der Aussage des BUND als freie Meinungsäußerung. Das Unternehmen wolle die schriftliche Urteilsbegründung abwarten und mögliche weitere Schritte prüfen.

„Das ist ein Sieg für die Bienen und die Meinungsfreiheit", sagte dahingegen der BUND-Pestizidexperte Tomas Brückmann in einer Pressemitteilung.

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