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Erste Prognose zu den Winterverlusten

03.12.2018

Winterverluste

Foto: Sebastian Spiewok

Die Umfrage zu den Spätsommer- und Herbstverlusten 2018 zeigt, dass bundesweit schon 5.030 Bienenvölker gestorben sind. Damit geben die Bienenforscher erste Prognosen für die Wintersterblichkeit.

Die Ergebnisse der Umfrage zu den Spätsommer- und Herbstverlusten stehen fest und geben erste Anzeichen dafür, wie gut die Bienen überwintern.

Das Fachzentrum für Bienen und Imkerei in Mayen hat die diesjährige Umfrage zu den Bienenvölkerverlusten im Spätsommer und Herbst ausgewertet. Im Ergebnis zeigt sich eine Verlustquote von 3,5 Prozent – nach Angaben der Bienenforscher ein Wert, der leicht unter dem Mittelwert der letzten Jahre liegt. Eingeflossen in diese Auswertung sind die Angaben von 10.120 Imkern mit 142.496 Bienenvölkern. Sie meldeten Verluste von 5.030 gestorbenen Völkern.

So hoch langen die Verluste in den einzelnen Bundesländern

Das Ziel der Umfrage es war unter anderem eine erste Prognose für die zu erwartende Wintersterblichkeit zu bekommen. Für den Winter 2018/2019 erwarten die Bienenforscher aus Mayen, dass die Verluste bei etwa 13 bis 17 Prozent liegen werden. Nach dem vergangenen Winter lagen sie bei rund 18 Prozent.Dabei waren die Winterverluste regional nur wenig unterschiedlich. Nur in Hamburg lagen sie mit rund 26 Prozent etwas höher, gefolgt vom Saarland mit 22,5 Prozent und Sachsen mit 20 Prozent. Besonders wenige Verluste verzeichneten Thüringen mit 14,4 Prozent, Schleswig-Holstein mit 15,4 Prozent und und Niedersachsen mit 15,7 Prozent.

Die Verluste im Herbst 2018 zeigen jedoch starke Differenzen ja nach Bundesland. Besonders hohe Verluste gab es Brandenburg mit einer Verlustquote von 13 Prozent im Vergleich zu bundesweit 3,5 Prozent. Erhöht waren sie auch in Bremen mit 6,5 Prozent und Hamburg mit 4,1 Prozent.

Die genauen Ergebnisse können im aktuellen Infobrief der Bieneninstitute nachgelesen werden. >>>

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