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Europäische Faulbrut gesucht

20.03.2014

© Kanton Bern

Bei Europäischer Faulbrut verfärben sich die Larven gelb.

An der Universität Göttingen untersucht Marvin Djukic den Erreger der Europäischen Faulbrut. Die Bienenkrankheit ist in Deutschland nicht sonderlich bekannt unter den Imkern. Zudem ist sie – im Gegensatz zur gefährlicheren Amerikanischen Faulbrut – nicht meldepflichtig. Umso schwerer fällt es Djukic entsprechendes Probenmaterial hierzulande zu sammeln. Daher bittet es alle Imker, bei deren Völkern die Krankheit ausgebrochen ist, ihn zu kontaktieren.

„Kein Imker wird an den Pranger gestellt, nur weil die EFB bei ihm ausgebrochen ist“, versichert Djukic. „Ich würde persönlich vorbeikommen und die Proben nehmen. Es entstehen keine Kosten für den Imker.“ Die Probe untersucht Djukic anschließend auf das Vorhandensein des Erregers. Bei einem positiven Befund isoliert er den Erreger, um ihn anschließend näher zu erforschen.

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich auch viele Bienensachverständige oder Bienenseuchenwarte nicht mit der EFB auskennen“, erzählt Djukic. Der Erreger der EFB befällt die Larven der Bienen und tötet diese – laut Literatur – bereits nach etwa vier Tagen ab. Man sollte also theoretisch leicht gelbliche Larven in nicht gedeckelten Waben sehen. Sollte man gedeckelte Zellen entdecken, die löchrig sind, spricht das auch für die EFB. Der Deckel kann auch ganz fehlen. Die Larve liegt meist seitlich nach oben verdreht in der Zelle. Der Geruch im Bienenstock kann leicht säuerlich bis faulig sein. 

Sebastian Spiewok

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