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Fast ein Drittel weniger Raps auf den Äckern

12.06.2019

Rapsfeld

Foto: Sabine Rübensaat

Die Dürre im vergangenen Sommer hat dazu geführt, dass es 2019 viel weniger Rapsfelder gibt.

Die Anbaufläche von Winterraps in Deutschland ist im Vergleich zum vergangenen Jahr um rund 28 Prozent gesunken.

Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamts zufolge gibt es auf den Äckern in diesem Jahr fast ein Drittel weniger Raps. So haben die Landwirte in Deutschland zur Ernte 2019 auf 886.700 Hektar Winterraps angebaut. Im vergangenen Jahr waren es noch 336.800 Hektar mehr. Damit gibt es auch weniger Nahrungspflanzen für Bienen auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen. Der Rückgang ist nach Angaben der Behörde in allen Bundesländern zu beobachten.

Negativ-Rangliste: Raps auf Platz eins

Der Grund für den Rückgang liegt im sehr trockenen und heißen Sommer und Herbst 2018. Der Winterraps wird im Herbst ausgesät. Da die Saat in der langanhaltende Trockenheit nicht keimen konnte, haben viele Landwirte auf den Anbau verzichtet.

In der Statistik der Aussaatflächen für das Erntejahr 2019 führt der Winterraps die Negativ-Rangliste mit dem Minus von 27,5 Prozent an.

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