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Faulbruterreger als Quelle für neue Antibiotika?

19.08.2014

© Werner von der Ohe

Aufbereitete Futterkranzproben werden auf Erreger der Amerikanischen Faulbrut hin untersucht.

Mikroorganismen geben oft Substanzen ab, die konkurrierende Bakterien und Pilze am Wachsen hindern. Diese Stoffe werden in der Medizin zum Teil als Antibiotika verwendet. Das bekannteste Beispiel hierfür ist das Penicillin. Auch der Erreger der Faulbrut, Paenibacillus larvae, gibt solche Substanzen ab. Am Helmholtz-Zentrum in Braunschweig wurden in Zusammenarbeit mit dem Bieneninstitut in Celle Substanzen untersucht, die die Erreger abgeben. Dabei stellte sich heraus, dass diese sehr gut gegen bestimmte Pilze wirken. Die Substanzen werden Paenilarvine genannt.

Am Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf werden ebenfalls Substanzen der AFB-Erreger untersucht, die Paenilamicine genannt werden. Die Wissenschaftler erhoffen sich, durch ihre Forschung die Interaktion zwischen Erreger und Bienenlarven künftig besser zu verstehen. Darüber hinaus könnten die Substanzen für die Entwicklung neuer Medikamente interessant werden.

Sebastian Spiewok

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