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"Der Kuss für Bienen"

27.01.2017

Figurenbeute "der Kuss für Bienen"

Fotos: Apisculptor

Birgit Maria Jönsson bei den ersten Arbeiten an der Figurenbeute "der Kuss für Bienen".

Birgit Maria Jönsson ist Holzbildhauerin und hat sich auf Figurenbeuten spezialisiert. Ihr neuestes Projekt heißt "der Kuss für Bienen". Dabei nimmt sich Jönsson einen dicken Eichenstamm vor und will bis zum Frühjahr 2017 das Hauptwerk von Auguste Rodin in Holz abbilden. Verfolgen Sie die Entstehung der Figurenbeute.

Der Stamm der Eiche, den sich die Holzbildhauerin vornimmt ist 100 Jahre alt. Noch steht er auf dem Gelände einer Zimmerei in Mittelfranken, doch schon im Frühjahr sollen in seinem Innern die ersten Bienen ein zuhause finden – und das im schwäbischen Illertissen. Auftraggeber der außergewöhnlichen Beute ist das Bayerische Bienenmuseums in Illertissen. Zur neuen Saison soll aus der dicken Eiche eine Figurenbeute geworden sein und außergewöhnlich ist dabei auch die Form.
Vorbild der Figurenbeute ist die Skulptur "der Kuss", eines der Hauptwerke des französischen Bildhauers Auguste Rodin (Auf dem Foto ist ein Tonmodell davon zu sehen, das nun in mühevoller Maßarbeit auf den Holzstamm übertragen wird). Küssen die Bienen nicht auch die Blumen? Die Erotik spielte in der Volkskunst der Figurenbeuten ebenfalls eine Rolle. So reiht sich diese Skulptur für Bienen ein in Jönssons Arbeiten von Marilyn Monroe und Sharon Stone.

Entstehung der Figurenbeute online verfolgen

Der Kuss als Thema für ein Bienenhaus stammt von dem Kunden aus Illertissen selbst. Da er um sein Haus eine Bienenweide anlegen hat lassen, war für ihn eine Figurenbeute der nächste Schritt - inspiriert von der Figurenbeute Jeanne d'Arc, die im Barockhof von Schloss Vöhlin in Illertissen den Eingang des neuen/alten Bayerischen Bienenmuseums ziert.

Noch sind bis zur Fertigstellung der Beute allerdings einige Arbeiten zu erledigen. Das macht Birgit Maria Jönsson natürlich im Freien und gerne auch mit Publikum, denn wer möchte, kann bei der Entstehung des "Kusses für Bienen" vor Ort in Buchschwabach zuschauen.

Bislang hat Jönsson den Eichenstamm mit Beil und Kettensäge vom sogenannten Splint befreit, der äußeren Holzschicht um das eigentliche Kernholz herum, aus dem die Figur entsteht. Nun ist sie dabei das Modell, das sie als Vorlage aus Ton gefertigt hat, in den richtigen Maßen auf den Stamm zu übertragen.

Verfolgen können Sie die Entstehung der Figurenbeute ab jetzt auch hier auf unserer Internetseite. Regelmäßig wird die Holzbildhauerin kleine Updates zu ihren Arbeiten liefern. Sie dürfen gespannt sein, wie die Figurenbeute bis zum April 2017 Stück für Stück aus der dicken Eiche herausgearbeitet wird.

Mehr über die Werke von Birgit Maria Jönsson können Sie auf der Website bienenimbauch.de erfahren.

Und auch in der Januar-Ausgabe des dbj wird ein Beitrag über Birgit Maria Jönsson und ihre Figurenbeuten zu lesen sein.>>>




Weitere Beiträge

"Der Kuss der Biene"
Birgit Maria Jönsson hat sich auf Figurenbeuten spezialisiert. Ihr neuestes Projekt heißt "der Kuss für Bienen". Verfolgen Sie die Entstehung der Figurenbeute.


Figurenbeute: Bienenkorb statt Steinsockel
Die winterlichen Temperaturen machen das Schnitzen im Schnittschutz erträglich. Die Knie der Protagonisten sind schon grob angelegt.


Figurenbeute mit Dreiraumsystem
In der Volkskunst der Figurenbeuten hatte die Erotik ihren Stellenwert. Die Bienen befruchten das Land und so waren die Fluglöcher bei den Soldaten, Husaren und Co. an entsprechender Stelle.


Mehr Akzeptanz für Skulptur und Bienen
Die Figurenbeuten tun sich schwer als Kunst anerkannt zu werden. Gezielte Öffentlichkeitsarbeit ist nötig. "Der Kuss für Bienen" kann dazu beitragen.


Figurenbeute: Vorbild Bienenschwarm
Der Winter ist besonders gut geeignet für den Figurenbeutenbau. Das Holz hat Zeit sich den Temperaturen anzupassen. Die Arbeiten am "Kuss für Bienen" gehen voran.


Auge in Auge mit dem Sägeblatt
Die Bienenhaus-Skulptur nimmt Formen an: Das Ohr von Paolo ist schon in seiner Kontur zu erkennen; die breiten Schultern, in denen der Kopf Francescas verschwindet und der Bienenkorb sind angelegt.
 


Figurenbeute: Höhepunkt für die Kettensäge
"Der Kuss für Bienen" kommt zu seinem Höhepunkt: Die Bewegungen von Paolo und Francesca laufen auf einen Punkt zusammen: die Berührung der beiden Lippenpaare.


Figurenbeute: Aus einem Stamm geschnitzt
Die Figurenbeuten sind aus einem Stamm geschnitzt. Skulptur und Beute müssen in einen Stamm passen. Ein Problem: Der Kuss von Rodin hat viele Durchbrüche.


Kunst der Funktion untergeordnet
Jedes Kunstwerk sollte nach seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten funktionieren. Im Gegensatz zu Rodin's 'Baiser' unterliegt dieser Kuss jedoch der Funktion des Bienenhauses.

Figurenbeute auf Messebesuch

Für ein Wochenende ist die Figurenbeute "der Kuss für Bienen" umgezogen. Vor Ort wird sie vor dem Publikum der Biodiva in Nürnberg weiter geschnitzt. Dabei bekam sie auch Besuch von Renate Künast.


Die Figurenbeute bekommt Flügeltüren
Wieder zurück von der Messe Biodiva muss die Figurenbeute abgeladen werden. Der Stamm wiegt locker noch eine Tonne. Als nächste Arbeit stehen nun die Flügeltüren an.


Feinarbeit am "Kuss für Bienen"
Nachdem der Beutenraum für die Bienen soweit ausgehölt ist, dass das Flugloch von vorne gesetzt werden kann, gibt es die ersten Schläge mit dem Klüpfel, der Hammer der Holzbildhauer. Dann geht die Feinarbeit los.


Viel zu tun für die Figurenbeute
Während es beim "Kuss für Bienen" langsam in media res geht, wird eine Ausstellung im Bayerischen Bienenmuseum Illertissen vorbereitet.

Figurenbeute: Innenraum und Farbe
Viele Detailarbeiten sind beim Beutenausbau nötig, damit die Bienen sich wohl fühlen. Ziel ist es, dass der Betreuer das Bienenvolk möglichst wenig stören muss.


Figurenbeute: Letzte Arbeitsschritte
Bald ist Figurenbeute fertig: Nachdem das Drei-Raum-Beutensystem installiert ist, kommt als letzter Schritt die Filzisolierung hinein.


Bienen für die Figurenbeute
Seit April 2017 steht der "Kuss für Bienen" nun an seinem vorgesehenen Platz in Illertissen. Im Mai sind auch die Bienen in die Figurenbeute eingezogen.


"Tag der offenen Beute"
Am 21.Mai zum Internationalen Museumstag war auf dem Privatgelände des Kunstmäzens Josef Kränzle "Tag der offenen Beute". Die Bienen sind seit einer Woche einlogiert.







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