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Figurenbeute: Aus einem Stamm geschnitzt

01.02.2017

Figurenbeute

Fotos: Apisculptor

Mögliche Stelle eines Durchbruchs, zwischen Brust von Paolo und linkem Arm von Francesca.

Eines darf nicht vergessen werden, die Figurenbeuten sind aus einem Stamm geschnitzt. Skulptur und Beute müssen in einen Stamm passen. Der Kuss von Rodin hat viele Durchbrüche. Im Stammholz der Figurenbeuten ist das nicht erwünscht. Der Raum für die Bienen muss gehalten werden.

(Foto: kleine Bronzereplique des "Kusses")

Anders als bei Bronze, Ton oder Marmor entstehen Spannungen im Holz. Beim liegenden Stamm habe ich schon einen Kernriss gesehen. Das hat den Vorteil, dass ich meine Skulptur von vornherein so ausrichten kann, dass mir der sich schon abzeichnende Riss nicht an einer wichtigen Stelle durchgeht. So habe ich die zwei Köpfe gesichert, das heißt die Skulptur so in den Stamm gesetzt, dass der Riss außerhalb beider Gesichter liegt.

Nun ist die Kraft des Holzkernes so stark, dass durch die veränderten Massenverhältnissse beim Schnitzen weitere störende Risse entstehen könnten. Es ist zu überlegen, ob ich am Kern nicht doch einen Durchbruch schaffe, um so die Spannungen am oberen Teil der Figurenbeute zu nehmen. Unten im Beutenraum ist sowieso der Kern ausgefräst.

(Foto: das Eichenstammholz und seine Tücken. Der Kernriss (blau), Stelle des Kusses (gelb), Kern (rot).)

Von vor Ort berichtet Birgit Maria Jönsson, Bildhauerin für Bienen.

Mehr über die Arbeiten von Birgit Maria Jönsson lesen Sie unter bienenimbauch.de und unter figurenbeuten.de.

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