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Figurenbeute: Bienenkorb statt Steinsockel

26.01.2017

Birgit Maria Jönsson

Foto: Apisculptor

Birgit Maria Jönsson bei den Arbeiten am "Kuss für Bienen".

Die winterlichen Temperaturen machen das Schnitzen im Schnittschutz erträglich. Die Knie der Protagonisten sind schon grob angelegt.

Francesca und Paolo in einem flüchtigen Kuss vereint. Diese Darstellung wie sie sich Auguste Rodin um die Jahrhundertwende des 19. Jahrhundert vorstellte hat ihre schriftliche Grundlage in Dantes göttlichen Komödie. "Der Kuss" sollte in der Höllenpforte eingebettet die menschlichen Laster darstellen.

Das Publikum des 19. Jahrhunderts gefiel allerdings eher die leichte und unverbindliche Hingabe dieses verbotenen Kusses. Die fatalen Folgen sind im Standbild glücklich ausgeblendet. So bleibt mir rein das Vergnügen darzustellen.

Der harte undefinierte Steinsockel auf dem die beiden nackend sich hingeben, ist mir von Anbeginn ein Dorn im Auge. In Rücksprache mit dem Kunden gefällt es mir besser die beiden auf einem überdimensionalen Bienenkorb zusammenzuführen. Das unterstreicht einmal mehr, dass es sich hier um einen Bienenstock handelt.

Von vor Ort berichtet Birgit Maria Jönsson, Bildhauerin für Bienen.

Mehr über die Arbeiten von Birgit Maria Jönsson lesen Sie unter bienenimbauch.de und unter figurenbeuten.de.

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