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Gefährliche Raupen

20.03.2014

© Kleuske

Der Eichenprozessionsspinner hat sich in Deutschland in den letzten Jahren stark vermehrt.

Mit dem Austreiben des Eichenlaubes taucht auch der Eichenprozessionsspinner wieder auf. Die Raupen sollen dieses Jahr in mehreren Bundesländern bekämpft werden, bevor sie die gefährlichen Gifthaare ausbilden. Diese führen bei vielen Menschen zu schweren Allergien.

Da ein mechanisches Absammeln der Raupen zeitintensiv, teuer und nicht sehr effektiv ist, gehen einige Bundesländer mit besonderen Wirkstoffen gegen die Eichenprozessionsspinner vor. Die Mittel werden teilweise per Hubschrauber ausgebracht. Viele Imker befürchten nun, dass die Substanzen auch ihren Bienen schaden könnten.

In Brandenburg wird zur Bekämpfung das Produkt Dipel ES ausgebracht. Dabei handelt es sich um ein Produkt mit Proteinen des Bakteriums Bacillus thurinigensis. Dieses ist für Bienen ungefährlich. Das Brandenburger Forstministerium stellt auf seiner Internetseite mehr Informationen zur Bekämpfung bereit.

In Berlin sollen Anfang Mai auffällige Bäume mit dem Produkt NeemAzal behandelt werden. Dessen Wirkstoff Margosa stammt aus den Samen des Neem-Baums. Auch dieses Mittel ist nicht bienengefährlich.

Ein weiteres Mittel, das in anderen Bundesländern angewendet werden kann, ist das Produkt Dimilin 80 WG. Dabei handelt es sich um einen Häutungshemmer. Er verhindert, dass sich heranwachsende Insekten häuten können. Somit ist das Mittel für ausgewachsene Bienen ungefährlich. Es ist aber nicht bekannt, um Sammlerinnen das Mittel eventuell in den Stock eintragen können. Daher rät die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Bienenvölker aus Gebieten abzuwandern, die mit Dimilin behandelt werden sollen.  

Sebastian Spiewok

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