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Geldregen für den Insektenschutz

07.11.2018

Kleiner Fuchs

Foto: Sabine Rübensaat

Insekten, wie auch der Kleine Fuchs, sollen zukünftig besser geschützt werden.

Gleich zwei Bundesministerien wollen den Insektenschutz in Deutschland durch mehr Forschung und konkrete Schutzprojekte unterstützen. Mehrere Millionen Euro sollen fließen.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstützt mit 5,6 Millionen Euro zwei Projekte zur Förderung des Insektenschutzes. So plant ein Verbundprojekt, sogenannte Landschaftslabore einzurichten, in denen insektenschonende Anbausysteme mit nachwachsenden Rohstoffen etabliert werden sollen. Der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern will zudem Schutzstrategien für Insektenpopulationen entwickeln, die durch die Zergliederung der Wälder gefährdet sind. Dazu soll ein Netz aus Biotopen beispielhaft umgesetzt werden.

Das Bundesumweltministerium unter Regie von Ministerin Svenja Schulze (SPD) will das "Aktionsprogramm Insektenschutz" der Regierung mit 100 Millionen Euro ausstatten. Davon sollen 25 Millionen Euro in Forschung und Monitoring fließen. Als Maßnahmen schlägt Schulze vor, den Insektenschutz in Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel stärker zu berücksichtigen.

Zulassungen sollen zudem künftig an Schutzflächen für Biodiversität geknüpft werden. Über Gesetzesänderungen möchte die Ministerin zudem Gewässerrandstreifen und artenreiches Grünland besser schützen sowie die Lichtverschmutzung eindämmen. Den Vorschlägen muss das Kabinett noch zustimmen.

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