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Gentech-Fliege

26.03.2014

© Wikimedia

Hübsch, aber schädlich: die Olivenfliege.

In Spanien soll nächstes Jahr eine gentechnisch veränderte Olivenfliege ausgesetzt werden. Die katalanische Regionalregierung prüft zurzeit den Antrag der Firma Oxitec. Die Freisetzung soll in einem isolierten Olivenanbau in Katalonien geschehen. Olivenfliegen legen ihre Eier in Oliven ab, die dadurch ungenießbar werden. Zudem können sie eine bakterielle Krankheit auf die Bäume übertragen. Nach Angaben des spanischen Landwirtschaftsministeriums gehen rund 10–20 % der Ernte, manchmal auch bis zu 40 %, durch die Fliege verloren. Die Töchter der veränderten Fliegenmännchen sterben bereits als Larve ab. Auf diese Weise soll die Schädlingspopulation in Zaum gehalten werden. Sollte der Antrag genehmigt werden, wäre dies der erste Freisetzungsversuch mit gentechnisch veränderten Tieren in Europa. Nach Angaben der Firma Oxitec gab es auch bereits Anfragen aus Griechenland und Italien nach den Fliegen.

Sebastian Spiewok

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