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Großeinsatz nach Pestizideinsatz

20.03.2014

© Sabine Rübensaat

In Hessen wurde der Pestizideinsatz eines Landwirtes zum Fall für die Polizei.

Durch das Versprühen von Pflanzenschutzmittel hat ein Landwirt im hessischen Rosbach einen Großeinsatz von Rettungskräften ausgelöst. Rund 150 Feuerwehrmänner, Polizisten und Rettungshelfer rückten teilweise mit Schutzanzügen an, nachdem ein benachbarter Biobauer Alarm geschlagen hatte. Dieser litt nach eigenen Angaben unter Atemnot. Zudem hätte er zwei Lämmer tot in seinem Stall gefunden. Die Polizei gab später an, dass auch einige Helfer über Beschwerden klagten.

Nach ersten Untersuchungen sei zumindest eines der Lämmer bereits tot auf die Welt gekommen. Der Biobauer und seine Familie werden in einem Krankenhaus untersucht. Es besteht der Verdacht, dass der Landwirt die Pflanzenschutzmittel nicht sachgerecht ausgebracht hat. Dies würde den Tatbestand einer fahrlässigen Körperverletzung sowie eines Verstoßes gegen Umweltschutzbestimmungen bedeuten. Die beiden verwendeten Pflanzenschutzmittel – ein Insektizid und ein Fungizid – werden häufig gemeinsam ausgebracht. Allerdings könnten die Konzentrationen zu hoch gewesen sein. Nun sollen Proben der Mittel und des Bodens im Labor untersucht werden.

Sebastian Spiewok

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