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Headbanging an der Tomate

25.01.2016

Foto: Callin Switzer

Amegilla murrayensis, die „blau gebänderte Biene“, im Anflug zum Headbanging.

Ein Team aus amerikanischen und australischen Forschern hat mit Hilfe von hochauflösenden Filmaufnahmen von 200 Bilder pro Sekunde ein außergewöhnliches Verhalten der australischen Biene Amegilla murrayensis beim Bestäuben von Tomatenpflanzen entdeckt: Headbangen.

Um den Pollen aus den Staubbeuteln der Blüten herauszuschütteln,  erzeugen die Bienen eine Vibration mit Frequenzen von bis zu 360 Hz. Überrascht hat die Forscher, dass die Tiere bei dieser sogenannten Vibrationsbestäubung ihren Kopf wie ein Specht gegen die Staubbeutel schlagen. „Wir hätten mit so etwas nie mit gerechnet. Das ist etwas total Neues.“, so die Bienenforscherin Katja Hogendoorn zu discovery.com.

Das Verhalten erinnert an Headbangen, einer rhythmischen Auf- und Abbewegung des Kopfes, typischerweise zu Metalmusik. Verglichen zu Hummeln, die die Staubbeutel mit ihren Mandibeln schütteln, kann A. murrayensis so mehr Pollen freisetzen. Ob diese Art der Betäubung auch tatsächlich effizienter ist, wollen die Forscher noch untersuchen. Die Forschungsergebnisse wurden im Journal „Arthropod-Plant Interactions“ veröffentlicht.

Ein Video der headbangenden Biene können Sie hier ansehen.>>>

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