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Honig im Wettbewerb

27.07.2016

Honig

Foto: Sabine Rübensaat

Vorsicht beim Abfüllen: Der Rand des Glases sollte frei von Honigspuren sein, damit er Chancen auf eine Prämierung hat.

Die Honigwettbewerbe der Imkerverbände starten in Kürze. Wer mitmachen will, muss bei der Vorbereitung einiges beachten.

Jedes Jahr steht sie an: die Prämierung des besten Honig in den verschiedenen Bundesländern. In den nächsten Wochen werden auf den Internetseiten der Imkerverbände und in den Verbandsmitteilungen wieder die genauen Angaben für die Honigwettbewerbe bekannt gegeben – also wann die Honiggläser wohin geschickt werden müssen. Dann gibt es bei den jeweiligen Imker-Landesverbänden auch die anonymen Gewährstreifen ohne Adressaufdruck.

Das Einsenden von Honigproben bedarf jedoch einer guten Vorbereitung. Viele Details sind zu beachten, damit der eigene Honig die Chance hat, vor der strengen Jury zu bestehen. Damit die Ausgangssituation für alle Teilnehmer gleich ist und damit man die Honige gut vergleichen kann, muss er im 500-Gramm-Glas des Deutschen Imkerbunds (D.I.B.) abgefüllt sein und auch entsprechend etikettiert sein.

Etikett ohne Schmutz und Knicke

Jens Radtke vom Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf gibt im aktuellen Infobrief der Bieneninstitute Tipps dazu, was alles zu beachten ist, damit einer Prämierung nichts im Wege steht. So rät er, nur Gläser und Deckeleinlagen zu verwenden, die das aktuelle Logo des D.I.B. tragen. Zusätzlich sollten die Deckeleinlagen eine einheitliche Farbe haben. "Am besten man nimmt sie aus einer Charge", empfiehlt Radtke.

Grundsätzlich müssen die Gläser, Deckel und Deckeleinlagen einheitlich und unbeschädigt sein. Auch beim Etikettieren muss sauber gearbeitet werden, denn auch dies fließt in die Bewertung mit ein. Reste von Klebstoff, der an den Etiketträndern herausschaut und eventuell Schutzpartikel angezogen hat, fallen genauso negativ auf wie ein Etikett, das nicht genau an der richtigen Stelle sitzt.

Die Rückseite des Glases bildet das eingeprägte Logo; das Etikett sitzt entsprechend mit seiner Mitte genau gegenüber. Das Sechseck sollte bei aufgeschraubten Deckel mit einer Spitze zum Imker zeigen. Der Gewährstreifen wird mit seiner Lasche in das Sechseck des Deckels geklebt.

Honig ohne Schaum und Luftblasen

Nun zum Honig, denn um diesen geht es ja eigentlich: Die D.I.B.-Gläser werden mit 500 Gramm Honig befüllt. Insgesamt darf das Glas – inklusive Deckel und Deckeleinlage – 741 Gramm nicht unterschreiten, wenn es im Wettbewerb bestehen soll. Der Honig selbst sollte möglichst frei von Wachsresten und anderen Fremdpartikeln sein; genauso dürfen kein Schaum oder Luftblasen an der Oberfläche sichtbar sein.

Der Honig wird aber nicht nur rein äußerlich bewertet. Ausschlaggebend für "gute Noten" sind auch der Wassergehalt und die Invertaseaktivität; eine kleinere Rolle spielt die Pollenzusammensetzung. Das gesamte Prüfschema kann unter deutscherimkerbund.de heruntergeladen werden.>>>

Laut Jens Radtke sind die Auszeichnungen der Landesverbände "ein wertvolles verkaufsförderndes Argument" und so kann es sich lohnen, den eigenem Honig im den Wettbewerb zu schicken.

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