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Honighändlerin im Gefängnis

11.09.2017

Honighandel

Foto: Sabine Rübensaat

Fragwürdiger Honighandel: Honig aus China ist in den USA mit Strafzöllen belegt. Das versuchen manche Honighändler zu umgehen, um nutzen falsche Etiketten.

Ärger mit den Zollbehörden hat die deutsche Honighändlerin Stefanie Giesselbach in den USA vor Gericht gebracht. Sie verbrachte fast ein Jahr im US-Knast. Über ihre Erlebnisse hat sie ein Buch geschrieben.

Honig aus China unter falschem Etikett in die USA einzuführen, war eine Zeit lang auch für die Firma, für die Stefanie Giesselbach als Honighändlerin arbeitete, und für viele andere Händler ein normales Vorgehen. Das Ziel: hohe Strafzölle zu umgehen.

Das war im Jahr 2008 und die deutsche Geschäftsfrau wurde für diese dubiosen Zollgeschäfte ihres Arbeitgebers von den Behörden in den USA strafrechtlich belangt. Die Folge: Insgesamt fünfeinhalb Jahre durfte sie die USA nicht verlassen, fast ein Jahr verbrachte sie davon im amerikanischen Frauengefängnis.

"Think positive": Erfahrungen aus dem amerikanischen Frauengefängnis

Was sie dort erlebt hat, erzählt Stefanie Giesselbach ausführlich in ihrem Buch "Meine abgeschminkten Jahre". Die Erfahrungen reichen von Denunziation, Gewalt und Drogengeschäften bis hin zur großer Fürsorge und Zusammenhalt. So ist sie auch heute noch mit einer Zimmernachbarin im Kontakt.

Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland muss sich die Sales-Managerin ihr Leben quasi komplett neu aufbauen. Doch sie geht mit Optimismus – dem typischen "Think positive" der Amerikaner – an die Sache, findet einen neuen Job und großen Halt in der Familie. All das berichtet sie in ihrem Buch.

Ein ausführliches Interview mit Stefanie Giesselbach lesen Sie auch in der Oktober-Ausgabe des dbj.

Das Buch erhalten Sie für 15 Euro in unserem Buchshop. Bestellnummer 60585, Tel.: (0 30) 4 64 06-1 11 oder shop.bauernverlag.de.>>>

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