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Insekt des Jahres 2017: Die Gottesanbeterin

06.12.2016

Gottesanbeterin

Foto: Senckenberg, Schmitt

Die Gottesanbeterin.

Die Gottesanbeterin zeigt, wie sich unser Klima und damit auch der Lebensraum der Insekten verändert. War sie einst in Afrika zuhause, so lebt sie mittlerweile sogar bei uns. Sie wurde nun zum "Insekt des Jahres 2017" gekürt.

Noch gehört die Gottesanbeterin Mantis religiosa in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu den bedrohten Arten. Da sie sich jedoch immer weiter ausbreitet, könnte sich dies bald ändern. Sie stammt ursprünglich aus Afrika, hat sich aber in der Vergangenheit immer weiter nach Norden hin ausgebreitet.

Mittlerweile wurde das Insekt in fast allen deutschen Bundesländern entdeckt. Bedingt durch den Klimawandel und den damit einhergehenden steigenden Temperaturen wird die Gottesanbeterin voraussichtlich noch in weiteren Ländern eine neue Heimat finden.

Vorurteile gegen die Gottesanbeterin abschaffen

Bekannt ist die Mantis religiosa vor allem für ihr ungewöhnliches Paarungsverhalten. So kann es vorkommen, dass das Weibchen dem Männchen während der Fortpflanzung den Kopf abbeißt und ihn verspeist. Doch das muss nicht zwingend geschehen. Trotzdem hat dieser Fakt der Gottesanbeterin einen mystischen Ruf verliehen. So gilt sie als "Femme fatale" oder auch als Vorbild für Kung Fu-Kämpfer.

Ein Grund für die Auszeichnung als "Insekt des Jahres" waren die Mythen dagegen nicht - im Gegenteil. "Wir wollen mit unserer Wahl diese faszinierende Vertreterin der Fangschrecken ehren und mit Vorurteilen aufräumen", teilt Prof. Dr. Thomas Schmitt, Direktor des Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut in Müncheberg, das den Titel seit jedes Jahr verleiht, mit.

Mehr über das "Insekt des Jahres 2017", die Mantis religiosa, erfahren sie hier.>>>

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