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Insekt des Jahres 2019: Die Rostrote Mauerbiene

05.12.2018

Rostrote Mauerbiene

Foto: Paul Westrich

Die Rostrote Mauerbiene ist das Insekt des Jahres 2019.

Die immer schwieriger werdende Lage der Wildbienen in Deutschland steht auch im Fokus der Wahl des Insekts des Jahres 2019. Gewählt wurde die Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis).

Noch gilt die Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) nicht als gefährdet, dennoch soll sie auf den notwendigen Schutz von Wildbienen und die Bedeutung von Bestäubern aufmerksam machen. Ein Kuratorium von Wissenschaftler, von NABU und vom Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut haben sich für das kommende Jahr auf dieses Ziel verständigt. Das Insekt des Jahres 2019 dient als Stellvertretender, um das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen.

Die Rostrote Mauerbiene ist dabei eine Wildbiene, die man sehr gut auch im heimischen Garten oder auf dem Balkon beobachten kann. Sie ist etwa 8 bis 14 Millimeter groß und nutzt als Nistplätze oft vorhandene Hohlräume sowohl in Trockenmauern oder Lehmwänden, aber auch in Totholz und in zahlreichen anderen Strukturen kann man die Brutnester finden – manchmal sogar in Türschlössern, in der Plastikröhrchen von Rolläden oder Teilen der Gartensitzgarnitur.

Zum Stechen aufgelegt ist sie nicht und so kann man sie ohne Bedenken beobachten. Allerdings muss man dafür aufs zeitige Frühjahr warten, denn die die auffallend pelzig behaarte, rostrote Wildbiene ist dann wieder aktiv, wenn die Zeit der andauernden Fröste vorüber ist und ersten Frühjahrsblüher, wie Krokusse oder Schneeglöckchen ihre Knospen zeigen.

Mehr über das Insekt des Jahres 2019 – die Rostrote Mauerbiene – lesen Sie hier.>>>

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