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Insektensommer 2018: Zweite Runde gestartet

11.09.2018

Zählaktion Insektensommer

Foto: Sabine Rübensaat

Ob Schmetterling, Biene oder Blattlaus: Der NABU ruft zur Zählaktion Insektensommer auf.

Wie schlimm ist das Insektensterben in Deutschland wirklich? Am 3. August startete die zweite Runde der bundesweiten Insektenzählaktion des NABU. So kann jeder mitmachen.

Egal ob Biene, Fliege oder Schmetterling – vom 3. bis zum 12. August sollen so viele Menschen in Deutschland wie möglich jeden Sechsbeiner notieren, den sie in einem zuvor bestimmten Gebiet beobachten. Die Aktion "Insektensommer 2018" soll laut NABU dazu beitragen, auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam zu machen und mehr Menschen für den Schutz dieser Tiergruppe zu sensibilisieren“.

Die erste Runde des "Insektensommers 2018" fand im Juni statt. Nun ruft der Naturschutzbund zum zweiten Mal auf, dass möglichst viele Menschen mitzählen.

Beobachten und zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll laut NABU nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt werden soll eine Stunde lang. Als optimalen Tag, um viele Insekten zu sehen, nennt der Naturschutzbund einen sonnigen, warmen, trockenen und windstillen Tag.

Obwohl es dem NABU grundsätzlich um alle Insekten geht, soll bei der Insektenzähl-Aktion auf diese 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten besonders geachtet werden:

  • Tagfalter wie Admiral, Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz und Kleiner Fuchs,
  • Wildbienen wie Ackerhummel, Steinhummel und Holzbiene,
  • Käfer wie Asiatischer Marienkäfer und Sieben-Punkt-Marienkäfer,
  • Wanzen wie Lederwanze und Streifenwanze,
  • die Hainschwebfliege, die Florfliege, die Blutzikade und die Blaugrüne Mosaikjungfer als Libellenart
  • sowie das Grüne Heupferd als Laubschrecke.

In Deutschland gibt es schätzungsweise 33.000 Insektenarten, doch über die meisten liegen noch keine Daten vor, meldet der NABU. Die selbst erfassten Insektenmengen und -arten kann jeder online melden. Sie werden in Zusammenarbeit mit der Plattform naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und danach veröffentlicht.

Mehr zur Zählaktion Insektensommer lesen Sie hier.>>>

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