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Internationale Öko-Imkereikonferenz

23.01.2019

Internationale Öko-Imkereikonferenz

Foto: Sabine Rübensaat

Erfahrungsaustausch mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Praxis: Die 5. Internationale Öko-Imkereikonferenz findet im März erstmals in Deutschland statt.

Nach Bulgarien, Mexiko, Italien und Argentinien findet die 5. Internationale Öko-Imkereikonferenz erstmals in Deutschland statt.

Der diesjährige Austragungsort ist die Universität Hohenheim bei Stuttgart. Unter dem Thema Imkerei und Honigbiene im Spannungsfeld von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt werden Praktiker und Experten aus aller Welt vom 1. bis 3. März die veränderten Rahmenbedingungen und Herausforderungen der Öko-Imkerei diskutieren.

Die Veranstaltung wird organisiert von der Universität Hohenheim, der dortigen Landesanstalt für Bienenkunde, dem Ökoverband Naturland sowie dem Imkereiforum der IFOAM (internationale Dachorganisation des Ökologischen Landbaus). Von Freitag bis Sonntag bieten über 40 Referenten aus Praxis und Wissenschaft ein spannendes Programm.

Agrarpolitik aus der Bienenperspektive, neue Wege in der Varroabekämpfung und Apitherapie

Am Freitag den, 1.März, geht es um die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Imkerei. Unter anderen wird Walter Haefker die europäische Agrarpolitik aus der Bienenperspektive beleuchten und Prof Stephan Lorenz von der Universität Jena wird sich mit der Frage beschäftigen, inwieweit Bienen, als Indikatoren nachhaltiger Entwicklung dienen können. Am Nachmittag referieren Prof Tautz von der Universität Würzburg und Dr. Rüdiger Recknagel, der Vorstand der AUDI Stiftung Umwelt über mögliche Kooperationen von Wirtschaft und Imkerei. Die Beziehung zwischen Ökologischer Landwirtschaft und Imkerei wird von Prof Urs Niggli, dem Leiter des Forschungsinstituts für biologischen Landbaus (FiBL) beleuchtet.

Am Samstag den 2. März dreht sich alles um die praktischen Herausforderungen in der ökologischen Imkerei. In Vorträgen und Workshops werden z.B. neue Wege in der Varroabekämpfung aufgezeigt und Themen wie Reinfektion und Rückstandsproblematik, die Wahl eines guten Aufstellungsplatzes und Fragen des Tierwohls diskutiert. Beispiele der Stadtimkerei, der extensiven Berufsimkerei und genossenschaftlichen Imkerei zeigen alternative Wege auf.

Apitherapie ist das große Thema am Sonntag den 3. März. Hier geht es zum einen darum was Apitherapie kann, aber auch um die Frage der Qualität der Produkte aus der ökologischen Imkerei.

Parallel zum sehr praxisorientierten Programm findet am Freitag und Samstag auch ein wissenschaftlicher Track in Englisch statt, bei dem neben wissenschaftlichen Themen, auch Erfahrungen aus der Praxis aus Afrika, Ägypten und Südamerika zu Wort kommen.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite organicapis.uni-hohenheim.de

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