1 Half Banner Top

2 Full Banner Top / 3 Super Banner Top

Kein Import von GVO-Mais und -Baumwolle

21.05.2017

Mais

Foto: Sabine Rübensaat

Die EU diskutiert über den Import unter anderem von einer Sorte gentechnisch veränderten Mais.

Die EU-Kommission ist mit ihrem Vorhaben gescheitert, gentechnisch veränderte Sorten von Mais und Baumwolle für den Import in EU-Länder freizubekommen.

Die Bedenken sind zu groß bzw. die bisherigen Forschungsergebnisse zu wenig aussagekräftig: Deshalb gab es im Europäischen Parlament keine Mehrheit für neue Importerlaubnisse für eine gentechnisch veränderte Maissorte und eine Baumwollart.

Zwar gibt es schon mehr als 50 andere gentechnisch-veränderte Erzeugnisse, die in die EU importiert werden dürfen, dennoch kann jede weitere Erlaubnis für ein neues Produkt einen Präzedenzfall bedeuten. Insofern ist die Nachricht nicht unwichtig, dass die Abgeordneten des Europäischen Parlaments dagegen gestimmt haben, dass auch die Maissorte DAS-40278-9 und die Baumwollart GHB119 in die EU importiert werden dürfen. Beide Sorten sollen besonders widerstandsfähig gegen Pflanzengifte sein. Eingesetzt werden sie als Futtermittel.

Viele kritische Anmerkungen der EU-Länder

Doch einzelne EU-Mitgliedstaaten haben innerhalb der dreimonatigen Konsultationsfrist viele kritische Anmerkungen eingereicht, die sich laut dem Europäischen Parlament unter anderem auf Folgendes beziehen: fehlende oder unvollständige Daten, widersprüchliche Aussagen im Antrag, unzulängliche und fehlende Untersuchungen (z. B. in Bezug auf Allergenität) oder fragwürdige Ergebnisse der Sicherheitsbewertungen.

Der Grünen-Abgeordnete Martin Häusling, der auch Mitglied im Umwelt- und im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments ist, hält diese Entscheidung für ein klares Zeichen gegen gentechnisch veränderte Pflanzen und hofft nun darauf, dass die Europäische Kommission keine Pro-Gentechnik-Entscheidung trifft. Denn die Entscheidung im Europäischen Parlament ist rechtlich nicht bindend. Eine wirkliche Entscheidungskompetenz haben nur die einzelnen Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission. Letztere wird Laut Häusling versuchen die Importerlaubnis durchzusetzen.

Themen

Social Media

Folgen Sie uns auf Facebook   Folgen Sie uns auf YouTube   Folgen Sie uns auf Twitter.   Folgen Sie uns auf Google+.

Logo Hummeln im Arsch

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr