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Keine Garantie für Bienengift-Allergiker

23.08.2017

Bienenstich

Foto: Henrike Lüderitz

Wer allergisch auf einen Bienenstich reagiert, kann sich nicht zu 100 Prozent darauf verlassen, dass er nach einer Hyposensibilisierung geheilt ist.

Präparate zur Allergenspezifischen Immuntherapie – auch bekannt als Hyposensibilisierung - bieten nicht immer einen vollständigen Schutz. Das ergab eine Studie des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München.

Von den im Bienengift enthaltenen Proteinen sind fünf besonders allergen. Aber nur das sogenannte Api m 1 ist in im natürlichen Gift in größeren Mengen enthalten. Die anderen Allergene kommen nur in Spuren vor. In medizinischen Präparaten ist ihr Gehalt daher stark abhängig von Schwankungen in der Zusammensetzung des Rohgiftes sowie der Weiterverarbeitung durch die verschiedenen Hersteller.

Hyposensibilisierung bleibt erfolgreichste Allergiebehandlung

Die Studienergebnisse zeigten, dass nur zwei der fünf getesteten Präparate ausreichende Konzentrationen aller fünf relevanten Allergene enthielten. Da es individuell unterschiedlich sei, auf welche der Komponenten Bienengiftallergiker reagieren, könnte eine Unterrepräsentation bestimmter Allergene in den Präparaten zumindest für einige Patienten Einfluss auf den Therapieerfolg haben, sagte Studienautor Dr. Simon Blank, in einer Mitteilung des Helmholtz Zentrums.

Momentan liegt die Erfolgsrate der Allergenspezifischen Immuntherapie für Bienengiftallergiker nach fünf Jahren bei etwa 80 Prozent. Dennoch ist die Hyposensibilisierung bei Bienengiftallergie derzeit die erfolgreichste Allergiebehandlung.

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