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Keine Pestizide auf ökologischen Vorrangflächen

16.06.2017

Ackerbohne

Foto: Sabine Rübensaat

Leguminosen wie die Ackerbohne werden von Bienen als Trachtpflanzen genutzt.

Das Europäische Parlament hat für ein Pestizidverbot auf ökologischen Vorrangflächen gestimmt. Die Ausnahmeregelung beim Anbau von Leguminosen wird voraussichtlich ab Januar 2018 gekippt.

Fünf Prozent ihrer Ackerfläche müssen Landwirte als sogenannte ökologische Vorrangfläche nutzen, wenn sie Fördermittel der EU erhalten wollen. Diese Vorgabe gehört seit dem Jahr 2015 zu den Greening-Regelungen der EU im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Zu den Vorrangfläche, die die Biodiversität erhalten und fördern sollen, gehören unter anderem Blühstreifen und Hecken als Versteck für Vögel an den Ackerrändern und Felder, die brach liegen.

Bislang durften Landwirte die ökologischen Vorrangflächen dennoch nutzen und dort Zwischenfrüchte wie die sogenannten Leguminosen - eiweißreiche Feldfutterpflanzen wie Ackerbohne, Erbse oder Lupine - anzubauen. Auch dies gilt als ökologischer Ausgleich. Dabei durften die Landwirte auch Pflanzenschutzmittel auf diesen Flächen ausbringen. Doch das soll nun ab Januar 2018 verboten werden.

Keine Ausnahme mehr für Leguminosen

Das Europäische Parlament hat am vergangenen Mittwoch für das Verbot und gegen den Antrag der Konservativen gestimmt, die genau so ein Verbot abwenden wollten. Zwar dürfen die Vorrangflächen auch weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden, doch ohne den Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und andere chemischer Mittel. Die Ausnahmeregelung für die Leguminosen wird voraussichtlich gekippt. Voraussetzung dafür ist jedoch die Zustimmung der EU-Kommission, doch diese gilt als sehr wahrscheinlich.

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