1 Half Banner Top

2 Full Banner Top / 3 Super Banner Top

Kleiner Beutenkäfer vermutlich in der Schweiz

01.04.2015

© Sebastian Spiewok

Larven haben sich in großer Zahl vermehrt. Die Waben sind mit vergorenem Honig verschleimt.

Im schweizer Kanton Uri ist am 28. März ein konkreter Verdachtsfall des Befalls eines Bienenvolkes mit dem Kleinen Beutenkäfer aufgetreten. Wie das Urner Wochenblatt berichtet, waren dem betroffenen Imker beim Aufstellen von Käferfallen verdächtige Spuren aufgefallen. Alle Bienen eines Volkes waren bereits tot, während sich über 400 weiße Larven auf den Waben befanden. Die schweizer Veterinäre, die die Fallen verteilt hatten und bereits auf Pflichtveranstaltungen für Imker über den Kleinen Beutenkäfer aufgeklärt hatten, reagierten sofort. Das betroffene Material wurde zusammen mit den toten Bienen dicht verpackt und auf minus 12 Grad heruntergekühlt. Außerdem wurde eine Sperrzone eingerichtet, aus der kein Bienen- oder Imkermaterial ausgeführt werden darf. Nach Grad des Befalls sowie ersten Laborergebnissen, lässt sich rekonstruieren, dass die Larven vermutlich von einem Weibchen stammen, das um den 19. März eingeflogen ist. Das Kanton Uri gilt als mögliches Einfallstor für den Kleinen Beutenkäfer. Sollte sich der Verdachtsfall erhärten, wäre es der erste Befall nördlich der Alpen.

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

*



*

*

* - Pflichtfeld

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr