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Klöckner startet Bienen-Allianz

18.05.2018

Bienenaktionstag in Berlin

Foto: BMEL/Thomas Koehler/photothek.net

Ministerin Klöckner hat einen Aktionstag für die Bienen organisiert und mit ihren slowenischen Kollegen Dejan Židan eine Bienen-Allianz vereinbart.

Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner macht sich auf die Suche nach Partnern für eine Bienen-Allianz. Beim Bienenaktionstag in Berlin konnte sie bereits ihren slowenischen Kollegen Dejan Židan dafür gewinnen. Weitere Fortschritte: die Initiative "Bienen füttern" geht in eine neue Runde.

Im Vorfeld des ersten Weltbienentags am kommenden Sonntag beschäftigt sich auch das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mit der Honigbiene und hatte dazu einen Aktionstag organisiert, um darauf aufmerksam zu machen, dass mehr für bestäubende Insekten getan werden muss. Das Motto des gestrigen heutigen Aktionstages lautete "Blüht hier was? Stadt und Land gemeinsam für Bienen!". Julia Klöckner hat dabei die Initiative "Bienen füttern 2018" gestartet.

Gepflanzte Bienenweide online präsentieren

Die Initiative soll all diejenigen, die sich in Gärten und Parks, auf öffentlichen Grünflächen oder auf dem Balkon, in Schulgärten oder auf Gründächern um die Bepflanzung kümmern, dazu motivieren, bienenfreundliche Pflanzen zu nutzen. Die gepflanzte Bienenweide kann dann auf einer digitalen Karte auf der Website bienenfuettern.de eingetragen werden. Dort gibt es zudem viele Infos zu bienenfreundlichen Pflanzen. Die Initiative gibt es bereits seit 2014.

Am deutschen Bienenaktionstag traf sich die Bundeslandwirtschaftsministerin auch mit ihren slowenischen Amtskollegen Dejan Židan, der den ersten Weltbienentag auf den Weg gebracht hat. Beide vereinbarten, künftig die wissenschaftliche Zusammenarbeit im Imkerbereich zu intensivieren. Bei Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020 wollen beide gemeinsam vorgehen, um bienenfreundliche Maßnahmen noch effizienter zu fördern. Klöckner kündigte zudem an, in den kommenden Wochen weitere Partner für die Bienen-Allianz gewinnen zu wollen.

Zwei Bienenstöcke im BMEL-Hofgarten

Beim Treffen in Berlin waren unter anderem auch der Präsident des Deutschen Bauernverbandes und der Präsident des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.) dabei. D.I.B.-Präsident Peter Maske hatte bereits im Vorfeld angekündigt, Themen wieder ins Gespräch bringen zu wollen, die er bereits nach der Bildung der neuen Bundesregierung vorgelegt hatte. So sollte das BMEL laut Maske den Projektantrag zur Varroabekämpfung durch die Bienen selbst (SMR) unterstützen, die sogenannte Dropleg-Technik besser fördern, dafür Sorge tragen, dass die Produktion von Bio-Diesel aus Ölpflanzen stärker auf Pflanzen setzt, die den Bienen Nahrung bieten sowie den Schutz der Zucht von Honigbienen (EU-Biorichtlinie) besser im Blick haben. Außerdem regt der D.I.B. an, nochmals über das Verbot der hochtoxischen Neonicotinoide zu sprechen und über Maßnahmen zum Glyphosat-Einsatz.

Entscheidungen dazu lieferte der Aktionstag nicht, doch Klöckner betonte, dass sie sich künftig verstärkt für die Imkerei einsetzten wolle. Das demonstrierte die Ministerin Klöckner dann auch selbst am Bienenstock bzw. an zwei Bienenstöcken, die nun im Hofgarten des BMEL stehen.

Die Website der Initiative "Bienen füttern" erreichen Sie hier.>>>

Mehr über den Weltbienentag erfahren Sie hier.>>>

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