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Künstlicher Bienenstock auf der EXPO 2015

19.05.2015

© Hufton+Crow

Im Inneren des künstlichen Bienenstocks.

Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2015 findet in Mailand, Italien, die Weltausstellung EXPO 2015 statt. Ihr Leitmotiv ist dieses Mal Feeding the Planet, Energy for Life, zu Deutsch Den Planeten ernähren, Energie für das Leben.  Der britische Künstler Wolfgang Buttress aus Nottingham hat zusammen mit einem interdisziplinären Team den britischen Pavillon kreiert und stellt in diesem die Honigbiene in den Vordergrund. Ein wichtiger Aspekt in dem Projekt waren die Forschungsmethoden von Dr. Martin Bencsik, einem Physiker der Nottingham Trent Universität, der sich bereits seit einigen Jahren damit beschäftigt, die durch Bienen erzeugten Vibrationen innerhalb eines Bienenstockes zu messen und zu interpretieren. Durch den britischen Beitrag auf der Expo soll auf die schwierige Lage der Honigbiene hingewiesen werden.  Gleichzeitig  sollen Wege aufgezeigt werden, wie neue Forschungsergebnisse und Technologien helfen können, den Herausforderungen bezüglich Ernährungssicherung und Artenvielfalt zu begegnen.

Besucher des britischen Pavillons können sich durch eine Wildblumenwiese und einen kleinen Obstgarten treiben lassen und gelangen schließlich zu einem künstlichen „Bienenstock“ aus Aluminium. Der 14 m hohe, quaderförmige Bienenstock wird aus einer Gitterstruktur gebildet und steht auf mehreren Säulen. Die einzelnen Elemente des Gitters entsprechen den Zellen einer Wabe. Das Gitter bildet nach innen einen kugelförmigen Hohlraum, in den die Besucher eintreten können. Durch übertragene Signale direkt aus einem echten Bienenstock pulsiert, summt und glüht es dort förmlich: Mittels Bewegungssensoren wird die Aktivität eines realen Bienenvolkes erfasst; die Signale werden an ein LED-Lichtfeld im künstlichen Bienenstock weitergeleitet. Über Algorithmen werden die Bewegungen aus dem Bienenvolk schließlich in Lichteffekte übertragen. Das Licht aus den LED-Lampen wird außerdem in mundgeblasene Glühbirnen weitergeleitet. Einen audiovisuellen Eindruck des britischen Beitrags erhalten Sie auf der Website des Künstlers. Hier können Sie in einem kurzen Video einer „Honigbiene“ auf ihrem Weg zum künstlichen Bienenstock folgen.

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