1 Half Banner Top

2 Full Banner Top / 3 Super Banner Top

Monsanto gibt auf

20.03.2014

© Sabine Rübensaat

Die Monsorte Mon 810 will das Unternehmen aber weiterhin in der EU vermarkten.

Monsanto will sich vorerst nicht mehr für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Europa einsetzen. „Wir machen keine Lobbyarbeit mehr für den Anbau in Europa“, sagte der Sprecher von Monsantos EU-Niederlassung gegenüber der taz. „Derzeit planen wir auch nicht, die Zulassung neuer gentechnisch veränderter Pflanzen zu beantragen.“ Darüber hinaus wollte Monsanto auch auf weitere Feldversuche verzichten.

Grund für den Sinneswandel des US-Unternehmens ist die starke Ablehnung der europäischen Konsumenten gegenüber gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Allerdings wird Monsanto weiterhin die bereits zugelassene Maissorte Mon 810 in Spanien, Portugal und Rumänien verkaufen. Vor allem in Spanien und Portugal liegen die größten Anbauflächen von Mon 810 innerhalb der EU (siehe Aprilausgabe des dbj). Auch für den Import von gentechnisch verändertem Tierfutter aus Südamerika will sich der Konzern weiterhin einsetzen.

Während Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner die Ankündigung begrüßte, sprach die agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Christel Happach-Kasan von einem Verlust für Europa Ihrer Ansicht nach würde die Volkswirtschaft durch die Entscheidung Monsantos Schaden erleiden. Vor Monsanto hatten bereits andere Konzerne wie BASF ihre Anstrengungen für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in der EU zurückgefahren.

Sebastian Spiewok

Themen

Social Media

Folgen Sie uns auf Facebook   Folgen Sie uns auf YouTube   Folgen Sie uns auf Twitter.   Folgen Sie uns auf Google+.

Logo Hummeln im Arsch

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr