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Museum zur Erforschung des Bienengifts

08.08.2016

Bienenstich

Foto: Henrike Lüderitz

Ein Bienenstich kann gesund sein: Bienengift hilft gegen Rheuma. Das hat auch Karl August Forster erkannt und aus Bienengift Arznei gemacht.

Das Bayerische Bienenmuseum hat nach sechs Jahren wieder geöffnet. Neben lebenden Bienen und vielen historischen Schätzen zeigt es den Themenschwerpunkt "Bienen im Dienste der Gesundheit". Dabei spielt das Bienengift eine besondere Rolle.

Die Renovierung ist abgeschlossen und die Sammlung von alten Imkereimaterialien und historischen Aufzeichnungen rund um die Bienenhaltung und die Biologie der Bienen ist neu gestaltet. Das Bayerische Bienenmuseum in Illertissen hat seit Anfang August wieder geöffnet.

Gegliedert ist die Sammlung nun in fünf Themenschwerpunkte: die Entwicklungsgeschichte der Imkerei, Bienen im Dienste der Gesundheit, die Biologie und Zucht der Biene, Imkereiarbeit und Geräte und die Kulturgeschichte der Biene. Im Vordergrund steht dabei das Mitmachen, das Anfassen dürfen und genaue Hinschauen.

Museumsgründer hat Bienengift erforscht

So steht ein bienenbesetzter Schaukasten für die großen und kleinen Besucher parat, damit sie einmal sehen können, was im Inneren eines Bienenstocks geschieht. Eine alte Honigschleuder darf gedreht und vieles kann angeschaut und durchgelesen werden - von historischen Dokumenten bis zu aktuellen Darstellungen der Biologie der Honigbiene.

Der Schwerpunkt "Bienen im Dienste der Gesundheit" würdigt den ursprünglichen Gründer des Museums: der Pharmazeut und Chemiker Karl August Forster. Dieser beschäftigte sich mit der Erforschung des Bienengifts, denn er wollte aus dem Gift ein Heilmittel herstellen. Das gelang ihm auch: Im Jahr 1932 entwickelte er ein Arzneimittel aus Bienengift gegen rheumatische Erkrankungen und brachte es auf den Markt.

Forster war zudem Sammler von Darstellungen und Gegenstände zum Thema Biene, die noch heute die Grundlage für das Bayerische Bienenmuseum bilden. Zum ersten Mal eröffnet wurde es 1983 unter der Trägerschaft des Landkreises Neu-Ulm. Am 4. August 2016 fand die offizielle Wiedereröffnung statt.

Weihnachtsgeschenke aus Wachs

Neben der neu konzipierten Dauerausstellung wird ab jetzt auch regelmäßig Sonderveranstaltungen wie Aktionstage, Kurse oder besondere Ausstellungen geben. So findet beispielsweise am Samstag, den 19. November 2016 von 14 Uhr bis 15.30 Uhr der Kurs "Bienen, Wachs und Christbaumschmuck - Weihnachtsgeschenke aus Wachs" statt. Mehr dazu und zum Bayerischen Bienenmuseum an sich erfahren Sie hier.>>>

Das Bienenmuseum hat jeden Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Zu finden ist es im Vöhlinschloss in der Schlossallee 23 in 89257 Illertissen.

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