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Neues Fachinstitut für Bienenschutz

06.04.2016

Blühstreifen

Foto: Sabine Rübensaat

Derart üppige Blühstreifen an Feldrändern sind selten geworden.

Wie stark wirkt sich der landwirtschaftliche Anbau auf das Leben von Honig- und Wildbiene aus? Dieser Frage gehen seit dem 1. April 2016 die Mitarbeiter des neuen Fachinstituts für Bienenschutz am Julius Kühn-Institut nach. Sie sollen Politik und Behörden beraten.

Immer wieder wird der konventionellen Landwirtschaft vorgeworfen, die Lebensgrundlagen von Honig- und Wildbienen – wie das Nahrungsangebot und die Nistmöglichkeiten – zu gefährden. Die Vorwürfe lauten unter anderem: zu viele Spritzmittel, zu wenig Vielfalt im Anbau und zu wenige Randstreifen mit Blühpflanzen für die Bestäuberinsekten.

Im neuen Fachinstitut für Bienenschutz, das am 1. April seine Arbeit im Julius Kühn-Institut (JKI) aufgenommen hat, sollen diese und andere Fragen, die im Zusammenhang mit dem Bienenschutz und der Agrarlandschaft stehen, nun erforscht werden. Der Grund: Sowohl der Beratungsbedarf für Politik und Behörden als auch der Forschungsbedarf bei diesem Thema sind laut JKI enorm gestiegen.

Beratung für die Bundesregierung

Das Institut mit Sitz in Braunschweig wird vom Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt. Bundesminister Christian Schmidt wird es am 8. Juni am JKI-Standort Berlin-Dahlem offiziell einweihen. Institutsleiter ist Jens Pistorius – laut JKI ein passionierter Imker.

Die Hauptaufgaben der Mitarbeiter liegen darin, die Bundesregierung bei Fragen rund um den Schutz von Honig- und Wildbienen zu beraten. Sie kümmern sich um die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und untersuchen, ob und in welchen Dosen diese Auswirkungen auf Bestäuberinsekten haben.


Weitere Infos zum neuen Fachinstitut für Bienenschutz gibt es hier.>>>

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