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Neues Monitoring für Insekten

08.10.2018

Insektenmonitoring

Foto: Sabine Rübensaat

Wild- und Honigbienen, Schmetterlinge, Fliegen, Käfer und andere Insekten: Ein neues Monitoring soll bundesweit Daten zu ihnen erfassen.

Das Bundesamt für Naturschutz plant ein bundesweites Insektenmonitoring.

Wissenschaftler der Universität Osnabrück sollen für eine schrittweise Einführung die genauen Anforderungen an ein Insektenmonitoring analysieren und geeignete Erfassungsmethoden auswählen. Dabei werden sie vom Planungsbüro für angewandten Naturschutz in München, den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden und den Libellenkundlern der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen unterstützt.

Mit dabei ist außerdem der Entomologische Verein Krefeld, der die Daten für die sogenannte Krefelder Studie über den Insektenschwund in Naturschutzgebieten zusammengetragen hatte. Auf diese Weise werden neben den Naturschutzbehörden der Länder und den Forschungsinstitutionen vor allem unterschiedliche Fachverbände und entomologische Vereine einbezogen.

"Wir brauchen dringend eine wissenschaftlich belastbare Datenbasis zum Zustand und zur Entwicklung der Insektenfauna in Deutschland, die auf bundesweit repräsentativen, systematischen Erhebungen anhand von standardisierten Methoden basiert. Das geplante Insektenmonitoring soll eine solche Basis liefern", erläutert Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes.

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