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Oxalsäure: So wirkt sie auch in milden Wintern

08.12.2016

Winterbehandlung

Foto: Sabine Rübensaat

Die Winterbehandlung bleibt wichtig – auch wenn die Völker noch brüten.

Milde Winter stehen einer erfolgreichen Oxalsäure-Behandlung nicht im Weg. Bienenforscher aus Bochum und Celle haben dazu Tests durchgeführt.

Eine erfolgreiche Behandlung der Bienen mit Oxalsäure ist mit geringen Einschränkungen auch in milden Wintern möglich. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum und des LAVES - Institut für Bienenkunde Celle.

Kleine Brutnester nicht entfernen

Die Forscher verglichen die Effizienz der Restentmilbung mit Oxalsäure im ungewöhnlich warmen Dezember 2015 mit dem kühleren Dezember 2014. Das Ergebnis: Im Vergleich zum Jahr 2014 waren die Völker im vergangenen Winter dreimal stärker mit Varroa befallen. Knapp 40 Prozent der untersuchten 433 Völker hatten im Dezember noch Brut.

Die Effektivität der Oxalsäurebehandlung wurde jedoch durch die Brut nur wenig gemindert. Sie lag beim Träufeln jeweils bei rund 90 Prozent. Nur vier Prozent der Milben saßen in der Brut. Daher ist das Entfernen kleiner Brutnester zur Behandlung nicht notwendig. Dies stört nur die Winterruhe der Völker.

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