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Per Crowdfunding zur Mitmach-Imkerei

04.02.2016

Martin Rautenberg

Fotos: privat

Martin Rautenberg möchte eine Mitmach-Imkerei aufbauen. Das nötige Geld dafür sammelt er per Crowdfunding.

Aus einem alten Rinderstall soll eine offene Imkerei werden, die Menschen jeden Alters die Biene und die Imkerei näher bringt. Nadja und Martin Rautenberg wollen den Umbau per Crowdfunding finanzieren. Die Kampagne ist am 1. Februar gestartet.

(Ein Bienenstand der Rautenbergs am Waldrand: Derzeit haben sie 30 Bienenvölker.)

Ein Tag auf dem Bienenhof Rautenberg könnte nach den Vorstellungen von Martin Rautenberg künftig so aussehen: „In einem gemütlichen Gruppenraum werden wir die Theorie vermitteln, beispielsweise wie eine Bienen aussieht, wie sie Nektar sammelt und daraus Honig entsteht und was sonst noch im Bienenstock passiert.“ Danach soll es rausgehen auf die Streuobstwiese, wo man die Bienen beim Bestäuben der Blüten und Sammeln des Nektars beobachten kann. Bei einem gemeinsamen Blick ins Volk kann dann die Königin gesucht und Honig direkt aus der Wabe probiert werden. „Anschließend zeigen wir den Gästen in unserem Schleuderraum, wie Honig geschleudert und abgefüllt wird. In der großen Werkstatt wollen wir mit unseren Besuchern Insektenhotels und Nisthilfen bauen und gestalten. Diese können von den Gästen mitgenommen werden und somit schaffen wir wichtige Bruthilfen für kommende Generationen“, erklärt er.

Der Bienenhof Rautenberg soll eine Mitmach-Imkerei werden. Bislang ist es ein alter Hof am Rande der Lüneburger Heide. Hier imkern die Rautenbergs zwar bereits mit 30 Bienenvölkern, aber bislang ohne Mitmach-Konzept, ohne großes Bienenhaus und ohne eigene Streuobstwiese. Dieses wollen sie in naher Zukunft aufbauen und die Imkerei auf 60 Völker erweitern. Doch es fehlt an nötigem Investitionskapital. Das Geld für den Umbau des Rinderstalls wollen sie nun per Crowdfunding zusammenbekommen.

Crowdfunding-Kampagne ist gestartet

Die dazugehörige Kampagne ist am 1. Februar gestartet. Auf der Plattform Startnext stellen sie ihr Konzept vor. Hierüber kann sich jeder Interessierte am Aufbau des Bienenhofs beteiligen. Insgesamt wollen Nadja und Martin Rautenberg 24.000 Euro zusammenbekommen, um alle ihre Pläne zu realisieren. Schaffen sie es 16.000 Euro zu erreichen, werden sie mit dem Umbau beginnen. Das ist die sogenannte Fundingschwelle. Die Crowdfunding-Kampagne läuft bis zum 1. April 2016. Zwischen März und Juni diesen Jahres wollen sie dann ihre Bienenhof-Pläne in die Tat umsetzen.

Alle, die mitmachen – also bereit sind, sich finanziell an der Mitmach-Imkerei zu beteiligen – werden auf unterschiedliche Weise belohnt.“ Das Tolle am Crowdfunding ist, dass jeder unsere Idee bzw. das Projekt individuell unterstützen kann ohne ein hohes Risiko einzugehen“, nennt das Martin Rautenberg. In der Summe könnten auch viele kleine Beiträge großes erreichen.

(Bei Familie Rautenberg imkert sogar schon der Kleinste mit: Sohn Jan.)

Die Unterstützer bekommen je nach Summe verschiedene Dankeschön-Geschenke: Für den kleinsten Beitrag von fünf Euro kann eine Biene adoptiert werden. Dazu wird eine Adoptionsurkunde der Biene per Postkarte verschickt. Für 35 Euro nehmen sich die beiden einen Nachmittag Zeit um gemeinsam mit dem Unterstützer zu den Bienen zu gehen und ihm Einblick in die Bienenstöcke zu ermöglichen. Für 80 Euro kann man dann beispielsweise bei der Honigernte mit anpacken. Eines der höherwertigeren Dankeschöns ist das Familienwochenende. Da laden die Rautenbergs eine Familie für ein Wochenende inklusive Übernachtung und Verpflegung zu sich auf den Hof ein und werden mit den Gästen viel Zeit mit den Bienen verbringen.

Werbung für die Bienen

Ihre „normale“ Imkerei wollen die Rautenbergs für Menschen jeden Altes öffnen und so „ein Umdenken und eine Sensibilisierung für unser Ökosystem erreichen und nicht zuletzt Werbung für die Bienen machen“, nennt es Martin Rautenberg.

Ein Tag auf dem Bienenhof wird später zwischen fünf und 20 Euro kosten. Die genauen Kosten werden vom Nebenprogramm, wie z.B. Grillen oder Lagerfeuer, abhängen, von der Zielgruppe und ob beispielsweise beim Basteln mit Bienenwachs Materialkosten anfallen.

Das Deutsche Bienenjournal begleitet die Crowdfunding-Kampagne und den Umbau des Hofs. Online gibt es künftig regelmäßig Neuigkeiten zu lesen.

Mehr über die Rautenbergs lesen Sie auf der Projektseite unter startnext.de und unter imkerei-rautenberg.de.

In folgendem Video stellen die beiden ihre Idee zur Mitmach-Imkerei vor:


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