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Robo-Biene nutzt Vorteile des Insektenflugs

05.07.2016

Screenshot Robo-Biene

Screenshot: Youtube-Film von Science/AAAS

Die Robo-Biene ist ähnlich schwer wie die richtige Bienen. Trotzdem können sie nicht die gleiche Technik nutzen, um sich an einen Objekt anzudocken.

Um Energie zu sparen nutzen Fluginsekten ein einfaches Mittel: sie landen zwischendurch und pausieren kurz. Forscher aus dem USA haben den Landesmechanismus auf eine Mini-Drohne übertragen.

Das Einsatzgebiet von Mini-Drohnen sollen Katastrophengebiete sein, die von ihnen ausgekundschaftet werden, ohne dass sich ein Mensch dort in Gefahr begeben muss. Zusätzlich können sie – ausgestattet mit der nötigen Technik – gefährliche Chemikalien erschnüffeln. Bislang sind die Einsätze jedoch kurz, da die kleinen Flugobjekte nur wenig Energiespeicher haben.

Vorbild Natur

Das soll sich durch die Forschung von Wissenschaftlern der Harvard University in Cambridge bald ändern. Sie entwicklen gerade ein Energiesparprogramm für die Drohnen. Vorbild ist wie so oft die Natur, konkret: Fluginsekten wie die Biene. Um lange Flüge zu überstehen pausieren Insekten zwischenzeitlich und landen dazu auf ganz unterschiedlichen Objekten mit unterschiedlichen Oberflächen und Neigungen wie Ästen, Blättern, Steinen und natürlich auch Gegenständen, die irgendwo herumstehen.

Wenn die Mini-Drohnen gelegentlich landen und sich dabei an den Objekten anhaften, müssen die Akkus weit weniger Energie abgeben. Das Gewicht der Flugkörper muss dann nicht mehr in vollem Umfang getragen werden. Angedockt verbraucht die Robo-Biene etwa 1000-mal weniger Energie, als im Schwebeflug.

Die Landetechnik schauen die Forscher von den Bienen ab. So nennen die Wissenschaftler in ihrem aktuellen Projekt die Mini-Drohne „Robo-Biene“. Doch sie arbeiten auch schon an einer „Robo-Fliege“.

Bisher kann sich die Robo-Biene nur an der Unterseite von Überhängen oder an Decken anheften. Die verwendete Andocktechnik ist im Weg und so kann sie nicht an einer Wand landen. Die „Robo-Fliege“ soll die Technik an der Seite haben und so mehr Spielraum fürs Andocken haben.

Elektrostatische Anziehung genutzt

Im Unterschied zu den Insekten müssen die Roboter allerdings eine andere Form des Festhaltens an den Objekten und Oberflächen nutzen, auf denen sie landen. Die Techniken, die die Fluginsekten zum Festhalten zur Verfügung haben, seien nicht für kleine Flugroboter geeignet, erklärt Kevin Ma, der Co-Autor der mit der Forschung zusammenhängenden Studie. Sie sind zu kompliziert aufgebaut.

Über die Studie berichtet das Internetportal des Magazins „Bild der Wissenschaft“. An dieser Stelle sind die Insekten der Robotik also noch überlegen. Obwohl Biene und Mini-Drohne etwa gleich schwer sind – etwa 100 Milligramm – können sie nicht das selbe Prinzip nutzen. Die Forscher mussten sich etwas ausdenken und setzen nun auf eine elektrostatische Anziehung.Wie das Ganze aussieht, zeigt ein kleiner Film:



Der gesamte Online-Bericht von „Bild der Wissenschaft“ ist hier nachzulesen.>>>

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