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So geht es nach dem Crowdfunding weiter

10.05.2016

Bienenstand am Waldrand

Foto: Rautenberg

Einer der Bienenstände der Familie Rautenberg: Hier sollen bald viele Bieneninteressierte den Imkern über die Schulter schauen dürfen.

Die Crowdfunding-Kampagne für die Mitmach-Imkerei der Rautenbergs ist beendet. Die Fundingschwelle ist erreicht; das Fundingziel nicht. Trotzdem ist die erste Bienen-Projektwoche schon gebucht. Der Bienenhof nimmt trotzdem immer mehr Gestalt an.

Zwischen dem 1. Februar 2016 und dem 1. April hat die Imker-Familie Rautenberg insgesamt 8.572 Euro über die Crowdfunding-Plattform startnext.de gesammelt. Damit ist das ursprünglich gesteckt Ziel von 24.000 Euro für den Aufbau eines Bienenhofs inklusive Mitmach-Imkerei für Kinder zwar nicht erreicht worden, doch Nadja und Martin Rautenberg geben ihre Pläne deshalb nicht auf.

Mehr über die Hintergründe der Crowdfunding-Kampagne und die Pläne der Rautenbergs lesen Sie hier.>>>

Die Bauarbeiten im alten Rinderstall im niedersächsischen Müden gehen voran - und das, obwohl sich Martin Rautenberg erst kürzlich am Fuß verletzt hat und vorerst nicht mehr bei den schweren Arbeiten mithelfen kann. Voraussichtlich im Sommer diesen Jahres soll hier gemeinsam mit anderen Bienen-Interessierten Honig geschleudert werden.

Aufbau des Bienenhofs: Freunde helfen mit

Doch zuvor muss der alte Stall erst einmal ein solides Fundament für einen Fußboden auf einheitlichem Niveau bekommen - ohne Fahrstraße und Seitenwände der Rinderboxen. Darauf werden dann die Wände für die neuen Räumlichkeiten des Bienenhofs errichtet. Geplant ist ein Schleuderraum, eine Werkstatt, ein Gruppenraum und ein Bienenhaus. "Zum Glück haben wir liebe Freunde, die für die notwendigen Arbeiten eingesprungen sind. So kommen wir nicht so arg in Verzug mit den Baumaßnahmen", sagt Nadja Rautenberg zur aktuellen Lage.

Unterstützung bekommen sie künftig auch vom örtlichen NABU. Gemeinsam werden sie die geplante Streuobstwiese entstehen lassen. Diese hätte eigentlich den größten Teil der Crowdfundingsumme in Anspruch genommen, doch nun geht es auch ohne dieses Geld weiter. Nadja Rautenberg erklärt dazu: "Durch die Verpachtung der Flächen an den NABU können Fördermittel beantragt werden, die eine Realisierung der Streuobstwiese auch ohne das Geld aus dem Crowdfunding in diesem Jahr ermöglicht."

Auch ohne die 24.000 Euro gehen die Rautenbergs ihren Plänen nach. Sie haben immerhin die gesetzte Fundingschwelle von 7.900 Euro erreicht und das was das Startsignal für die Realisierung. "Wir sind total glücklich, dass wir die Fundingschwelle erreicht haben und mit dem Projekt beginnen können. Dafür danken wir natürlich in erster Linie unseren zahlreichen Unterstützern", sagt die Imkerin und ergänzt, dass sich für den Sommer schon eine Gruppe des Sibylla-Merian-Gymnasiums aus Meinersen angekündigt hat. Sie werden im Rahmen einer Projektwoche auf dem Hof der Rautenbergs ersten Kontakt zu Bienen und dem Honigschleudern bekommen.

Mitmach-Imkerei soll Mitte des Jahres starten

Das Geld der Crowdfunding-Kampagne bekommen die Rautenbergs nun in den nächsten Wochen ausbezahlt und werden es nach eigenen Angaben nutzen, um neues Material für den Stallausbau zu kaufen. "Die Räume werden vielleicht noch nicht bis ins letzte Detail ausgestattet sein, wenn es mit der Mitmach-Imkerei losgeht, jedoch nutzbar und funktional", sagt Nadja Rautenberg.

Einen konkreten Eröffnungstermin für den Bienenhof gibt es noch nicht, da noch nicht genau absehbar ist, wann die Bauarbeiten abgeschlossen sein werden. "Wir machen alles in Eigenleistung, die Bienensaison beginnt nun auch", so Nadja Rautenberg. "Unser Ziel ist es jedoch bis Mitte des Jahres die Räumlichkeiten im Rahmen des Budgets fertig zu machen, Schutzkleidung anzuschaffen und dann bald die ersten Gäste zu begrüßen." Wenn es soweit ist, wollen sie sich eine entsprechende Aktion dazu einfallen lassen.

Das Deutsche Bienen-Journal berichtet weiter über das Projekt.


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