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So hoch lagen die Winterverluste 2017/2018

10.08.2018

Tote Bienen

Foto: Sebastian Spiewok

Im Winter 2017/2018 gab es durchschnittliche Winterverluste. Zusammengebrochene Bienenvölker waren genauso häufig als noch ein Jahr zuvor. Extremere Werte zeigten andere Jahre.

Knapp 18 Prozent der Bienenvölker haben den vergangenen Winter in Deutschland nicht überlebt. Das ergab die jährliche Umfrage des Fachzentrums Bienen und Imkerei Mayen. Das zeigen die Ergebnisse, wenn man die Jahre zuvor und die Regionen vergleicht.

Mitgemacht bei der Frühjahrsumfrage 2017/2018 haben mehr als 10.000 Imker aus allen Regionen Deutschlands; sie haben zusammen mehr als 130.000 Bienenvölker eingewintert. Der Winterverlust lag nach Angaben der Bienenforscher aus Mayen im Schnitt bei 17,9 Prozent je Imkerei und bei 16,7 Prozent, wenn man die Verluste aus den Regionen zusammenzählt. Insgesamt mussten demnach 56,2 Prozent der Imker, die sich an der Umfrage beteiligt haben, Verluste an mindestens einem Bienenvolk hinnehmen.

Im Vergleich zu den Jahren zuvor zeigt sich, dass der vergangene Winter wie bereits ein Jahr zuvor zu durchschnittlich hohen Verluste geführt hat. So lagen die Werte auch im Winter 2016/2017 im Schnitt bei rund 18 Prozent. Ein Jahr davor fielen sie dagegen mit durchschnittlich zehn Prozent sehr gering aus und im Jahr 2014/2015 lagen sie noch bei 22 Prozent, also vergleichsweise hoch. Die extremen Jahre haben also zum zweiten Mal in Folge pausiert. Bienenforscher gehen jedoch von einer Schwankungsbreite von 10 bis 25 Prozent aus, die als nicht außergewöhnlich gewertet wird.

Winterverluste im Vergleich der Bundesländer

Die Verluste verteilen sich dabei relativ gleichmäßig auf die meisten Bundesländer. Nur in Hamburg lagen sie mit rund 26 Prozent etwas höher, gefolgt vom Saarland mit 22,5 Prozent und Sachsen mit 20 Prozent. Besonders wenige Verluste verzeichneten Thüringen mit 14,4 Prozent, Schleswig-Holstein mit 15,4 Prozent und und Niedersachsen mit 15,7 Prozent.

Die genauen Daten können beim Fachzentrum online nachgelesen werden. >>>



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