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Varroa-Strategie: Das bewirkt der milde Winter

12.04.2016

Bienenmade mit Varroa-Milbe

Foto: Sabine Rübensaat

Eine hohe Varro-Belastung zeigt sich unter anderem an sichtbaren Milben auf den Bienenmaden.

Der Winter war mild und viele Bienenvölker hatten nur kurze Brutpausen. Sie starten mit vielen Varroa-Milben in die Saison. Trotzdem müssen Imker bei der Milbenbekämpfung keine zusätzlichen Maßnahmen ergreifen.

Wer zum Beginn der Bienensaison in seinen Völkern den Totenfall der Varroa-Milben kontrolliert hat, hat eventuell festgestellt, dass die Belastung höher liegt als in anderen Jahren. Schuld ist der milde Winter und dass die Bienen teilweise kaum eine Brutpause eingelegt haben.

Drohnenbau schneiden, Ableger bilden und kontrollieren

Sorgen müssen sich Imker dennoch jetzt nicht machen, teilt das LAVES Institut für Bienenkunde Celle mit. "Es ist richtig, dass man davon ausgehen sollte, dass manche Völker mit einer größeren Startpopulation an Varroa-Milben ins Frühjahr gehen als in anderen Jahren", schreiben Dr. Otto Boecking und Dr. Werner von der Ohe im aktuellen Info-Brief des Instituts.

An den Maßnahmen zur Varroa-Reduzierung während der Saison ändere sich dadurch aber nichts. "Sie sollten aber unbedingt gewissenhafter durchgeführt werden", mahnen die Wissenschaftler.

Konkret bedeutet das ein Vorgehen wie in allen anderen Jahren: Stets rechtzeitig den Drohnenrahmen schneiden, neue Jungvölker bilden und damit den Wirtschaftsvölkern Varroa-Milben entnehmen und den Totenfall der Milben Mitte Juli sehr genau überprüfen. Im Juli könne es durchaus sein, dass mehr Völker bereits die Schadschwelle zur Bekämpfung der Varroa-Milbe erreicht haben. Dann muss man die Völker behandeln.

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