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Volkszählung im Museum

20.03.2014

© Christian Schmid-Egger

Genadelte Insekten dienen als Nachweis der Arten.

Zwei Wissenschaftler des Museums für Naturkunde in Berlin, Michael Ohl und Volker Lohrmann, haben mit einem internationalen Team erstmalig erfasst, wie viele Arten von Hautflüglern bisher wissenschaftlich beschrieben wurden. Das Ergebnis: 152.677 Arten von Bienen, Wespen und Ameisen tragen bis heute einen wissenschaftlichen Namen. "Tausende Arten warten noch auf ihre Entdeckung - und nur was wir kennen, können wir auch nachhaltig schützen", sagt Ohl.

Hautflügler zählen zu den artenreichsten Insektengruppen. Viele der Arten spielen in der Natur eine große Rolle. Bienen sind die wichtigsten Bestäuber von Blütenpflanzen und parasitische Wespen sind natürliche Widersacher von Pflanzenschädlingen. Die sozialen Arten kommen in großen Individuenzahlen vor und haben einen entsprechend großen Einfluss auf ihre Umwelt.

Ohl und Lohrmann sind Spezialisten für Grabwespen und stechende Wespen. Die beiden Experten rechnen damit, dass besonders bei den parasitischen Wespen noch mehrere Hundertausend Arten nicht entdeckt wurden. Die Forschungssammlungen des Berliner Naturkundemuseums enthalten Belege tausender Wespenarten.

idw/Silke Beckedorf

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