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Warum Heidekrautbienen selten sind

07.09.2017

Blühendes Heidekraut

Foto: Sabine Rübensaat

Heideflächen bieten Nahrung und Lebensraum für Honig- und Wildbienen.

Die Heidekraut-Sandbiene und die Heidekraut-Seidenbiene gehören zu den Spezialisten unter den Wildbienen. Sie sind darauf angewiesen, dass die großen Bestände an Heidekraut in Deutschland erhalten bleiben.

Jetzt im Spätsommer steht das Heidekraut (Calluna vulgaris) in voller Blüte und bietet sowohl Honig- als auch Wildbienen Nahrung und Lebensraum. Besonders gut zu beobachten ist dies in den großen Heidegebieten wie der Kyritz-Ruppiner Heide im nordwestlichen Brandenburg, der Döberitzer Heide oder der Tangersdorfer Heide - den größten Heideflächen, die es noch in Deutschland gibt. Sie gelten als besonders artenreich.

Video zeigt Blütenpracht der Heide

Besonders ist allerdings nicht nur der Lebensraum selbst, sondern es sind auch einige seiner Bewohner. So sind jetzt zur Heideblüte auch die Heidekraut-Sandbiene (Andrena fuscipes) und die Heidekraut-Seidenbiene (Colletes succinctus) aktiv. Doch nur mit etwas Glück sind die beiden Spezialisten, die auch die Calluna-Blüte angewiesen sind, zu entdecken. Denn sie brauchen besonders große Heidebestände zum Überleben und um genug Nahrung und passenden Lebensraum zu finden. Ihre Nester und Brutkammern legen sie unterirdisch im Sandboden zwischen den Heidekrautbüschen an.

Auf diese beiden besonderen Wildbienen macht nun die Heinz Sielmann Stiftung, die die Heideflächen in Brandenburg pflegt und vor dem Vergrasen und Verwalden schützt aufmerksam. Um zu zeigen, wie prächtig die Kyritz-Ruppiner Heide – eine der größten zusammenhängenden Heideflächen der Bundesrepublik mit über 700 Quadratkilometern – derzeit blüht, hat sie ein Video mit Luftaufnahmen der Heidelandschaft gedreht.

Das Video ist auch über Youtube anzusehen:


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