Autor: Marike Stucke

E-Paper Bienen-Journal
02. Juni 2022

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In unserer neuen App und im Webkiosk können Sie das Bienen-Journal jederzeit digital lesen. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie hier.

Zwei Tage vor Erscheinungsdatum Zugriff auf die neueste Ausgabe des Bienen-Journals? Wann und wo Sie wollen? Mit unserem E-Paper und unserer neuen Bienen-Journal App ist das möglich. Wie Sie unser E-Paper im Webkiosk lesen und die neue App auf Ihrem Tablet nutzen können, erfahren Sie in unserer Anleitung.

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Agrarwende jetzt: Protestaktion vor dem Reichstag Foto: Sebastian Spiewok
23. Januar 2022

Agrarwende jetzt! Protestaktion vor dem ...

Die jährliche Demonstration von „Wir haben es satt“ fiel aus, doch das Bündnis „Wir haben es satt“ machte mit einer Protestaktion vor dem Berliner Reichstag auf seine Forderungen zur Agragwende aufmerksam.

Zur Mittagsstunde formten 150 Strohballen am Berliner Reichstagsufer den klaren Aufruf an die Bundesregierung: „Agrarwende jetzt!“. 70 Meter lang und 4,5 Meter hoch ist der Schriftzug. Zuvor waren bereits rund 25 Traktoren aus dem Berliner Umland zum Bundeslandwirtschaftsministerium gefahren, um Bundesagrarminister Cem Özdemir und seinen Staatsministerinnen eine Protestnote des Bündnisses „Wir haben es satt!“ zu übergeben. Es war das erste Mal, dass die gesamte Ministeriumsspitze eine Wir-haben-es-satt-Demonstration empfing. Das Wir-haben-es-satt-Bündnis besteht aus rund 60 landwirtschaftlichen und anderen Trägerorganisationen und wird von zahlreichen weiteren Organisationen unterstützt. Es bezeichnet sich selbst als eine der größten Protestbewegungen in Europa.

Wir haben es satt: Staffellauch statt Demonstration

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DBJ Ausgabe 12/2022

Aktuelle Ausgabe

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Crème Brûlée mit Drohnenbrut

Drohnenbrut ist eine Zutat, die sich vielfältig einsetzen lässt, zum Beispiel als Ei-Ersatz in Süßspeisen. Bei unserem Rezept für Crème Brûlée wird ein Teil der Eier durch Drohnenbrut ersetzt.

Rezept für Crème brûlée mit Drohnenbrut

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DBJ Ausgabe 12/2022

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Podcast Schottergärten

Mit Herz & Stachel-Podcast: Nachgehakt z...

In dieser Podcast-Folge haken wir bei Bienen-Journal Redakteur Malte Frerick zum Thema “ Was hilft gegen Schottergärten“ nach – auch Top Thema unserer Januar-Ausgabe.

Kennen Sie schon Mit Herz & Stachel – den Podcast des deutschen Bienen-Journals? In dieser Ausgabe haken wir bei Malte Frerick zu seinem Top Thema in der Januar-Ausgabe nach: Was hilft gegen Schottergärten in Vorgärten?

Hier können Sie die neue Folge via iTunes hören>>

Und hier gibt es die neue Ausgabe bei Spotify>>

Lesen Sie hier, was Sie in der aktuellen Ausgabe des Bienenjournal-Hefts erwartet:

» Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

TOP-THEMEN im Dezember-Heft

1. Met von den Krischers

In Deutschland wird vergleichsweise wenig Met getrunken. Der Honigwein, der im Hause Krischer hergestellt wird, landet auf vielen Mittelalter- und Weihnachtsmärkten. Imkerinnen und Imker können ihren Honig von dem Unternehmen zu Met umarbeiten lassen. Wie das funktioniert, erfahren Sie in der Dezember-Ausgabe des dbj.

2. Jagd auf Vespa velutina

Die Nester der asiatischen Hornisse sind oft nicht leicht zu finden. Wespenberater Reiner Jahn macht sie mithilfe besenderter Hornissen ausfindig.

3. Geschenktipps

Suchen Sie noch nach Geschenken für Weihnachten? Wir haben für Sie neu erschienene Bücher rezensiert und verraten Ihnen unsere persönlichen Geschenketipps.

4. Beutenständer im Vergleich

Jetzt im Winter ist Zeit, um grundlegende Dinge in der Imkerei zu überdenken.

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Podcast Randolf Menzel

Neue Podcast-Folge: „Stimmt das?“ mit Ra...

In dieser Podcast-Folge stellen wir Prof. Dr. Dr. Randolf Menzel folgende Frage: Bienen kommunizieren über elektrostatische Felder  – stimmt das?

Kennen Sie schon Mit Herz & Stachel – den Podcast des deutschen Bienen-Journals? Mit dieser Ausgabe führen wir das Format „Stimmt das?“ ein. Wir befragen einen Experten zu einer These aus dem Bienen- oder Imkerthemenspektrum. Zu Gast in unserem Podcast ist heute Prof. Dr. Dr. Randolf Menzel, Leiter des neurobiologischen Instituts der Freien Universität Berlin. Er gilt als einer der weltweit führenden Forscher zum Nervensystem der Bienen.

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Umfrage zum Honigpreis
13. August 2021

Umfrage zum Honigpreis

Wie ermitteln Sie den Preis für Ihren Honig? An unserer Umfrage Anfang August beteiligten sich über 250 Imkerinnen und Imker!

Der Honig ist bei den meisten Imkern geerntet und abgefüllt. Wer verkauft, steht jetzt vor der Frage: zu welchem Preis? Dabei sind die Vorgehensweisen bei der Preisgestaltung ganz unterschiedlich. Manch einer möchte möglichst wenig Aufwand haben und verkauft den Honig über eine Kasse des Vertrauens, andere gestalten mit viel Liebe eigene Etiketten und preisen ihre Ernte auf dem Markt an. Sortenhonige werden oft teurer verkauft, auch für Bio- oder regionale Honige zahlen Kunden gerne ein paar Euro mehr. 

Umfrage zum Honigpreis: Wie ermitteln Sie Ihren Honigpreis?

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Prozess um Glyphosat im Honig
11. August 2021

Prozess um Glyphosat in Honig

Am Landgericht Frankfurt (Oder) klagt Imker Sebastian Seusing auf Schadensersatz aufgrund von Glyphosat im Honig. Dabei sollte es auch grundlegend um die Frage gehen, ob landwirtschaftliche Betriebe für solche Schäden aufkommen müssen. Doch der Richter scheint diesen Faden nicht aufgreifen zu wollen.

Im Jahr 2019 wurde die brandenburgische Imkerei Seusing gleich von mehreren Fällen getroffen, in denen Honig durch Glyphosat-Anwendungen derart hoch belastet wurde, dass er nicht mehr verkehrsfähig war. Insgesamt musste Sebastian Seusing damals 4.660 kg Honig auf Anweisung der Lebensmittel-Überwachungsbehörde entsorgen. Derzeit klagt der Berufsimker am Landgericht Frankfurt (Oder) gegen die Landwirtschaftsgesellschaft Stadtgüter Berlin Nord KG für zumindest 550 kg auf Schadenersatz. Diesen Teilschaden beziffert er auf 14.455 Euro aufgrund verlorener Einnahmen für Honig und Wachs, Entsorgungskosten sowie zusätzlichem Arbeitsaufwand.

Hohe Glyphosat-Rückstände

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Gewinnspiel zum Weltbienentag
18. Mai 2021

Gewinnspiel zum Weltbienentag: Werden Si...

Am 20. Mai ist Weltbienentag. An dem von Slowenien ins Leben gerufenen Gedenktag finden weltweit Aktionen zum Schutz und Erhalt von Wild- und Honigbienen statt. Ob klein oder groß, Verein oder Familie – wir finden: Jeder kann was für Bienen und Bestäuber tun! Deshalb suchen wir Ihre schönsten Aktionen. Pflanzen Sie eine Wildblumenwiese, verteilen Sie Saatbomben, bauen Sie Nisthilfen oder legen Sie ein Kräuterbeet auf dem Balkon an.

Dokumentieren Sie Ihre Aktion und senden Sie uns die Bilder und einen kleinen Text dazu unter dem Stichwort „Aktion zum Weltbienentag“ an bienenjournal@bienenjournal.de. Einsendeschluss ist der 30. Mai 2021.

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Rapsfeld
13. März 2021

Neonicotinoid Acetamprid: Kein Neonic me...

Blütenspritzungen führen dazu, dass Bienen direkt mit den Wirkstoffen in Kontakt kommen. Zudem können die Wirkstoffe leicht in den Honig gelangen. Das Neonicotinoid Acetamprid darf nun nicht mehr in die Blüte gespritzt werden.

Die Verlängerung der Zulassung des Wirkstoffes Acetamiprid hatte für Wirbel in der Imkerschaft gesorgt. Es ist das letzte Neonicotinoid, das im Raps eingesetzt werden darf, ursprünglich auch in die Blüte – allerdings nur gegen den Rapsglanzkäfer. Nun hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) entschieden, dass die acetamipridhaltigen Mittel Mospilan und Danjiri nicht in die offene Rapsblüte gespritzt werden dürfen.  

In Ausgabe 04/2021, die seit letzter Woche in Druck ist, haben wir das Thema ausführlich aufgegriffen. Bei unseren Nachfragen beim BVL hieß es zur Zeit der Recherche noch, dass eine Anwendungseinschränkung in der Prüfung sei. Am 12. März wurde schließlich die Einschränkung des Anwendungszeitraums auf die Vorblüte bekanntgegeben. Die Änderung soll ab Anfang April mit der nächsten Aktualisierung auch in der Online-Datenbank zugelassener Pflanzenschutzmittel des BVL zu finden sein. Unsere Anfrage beim BVL für die Gründe der Entscheidung läuft.

Neonicotinoid Acetamprid: Grenzwert bei Blütenspritzung schnell überschritten

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Wachsqualität
12. Februar 2021

Wachsqualität – ein internationales Them...

Mittelwände aus verfälschtem Bienenwachs sind nicht nur in Deutschland Thema. Spätestens seit dem letzten großen Wachsskandal hat sich auch in anderen Ländern ein größeres Bewusstsein für die Wachsqualität entwickelt.

Wir freuen uns, dass die Kompetenz des Deutschen Bienen-Journals beim Thema Bienenwachs auch aus dem Ausland angefragt wird. So wird dbj-Redakteur Sebastian Spiewok am Samstag einen Vortrag über Wachsqualität im Rahmen eines Webinars der italienischen Imkerorganisation APAS geben. Einigen italienischen Imkerinnen und Imkern ist unser Redakteur bereits durch seine Zusammenarbeit mit dem italienischen Berufsimkerverband UNAAPI hinsichtlich des Kleinen Beutenkäfers her bekannt.

Wachs Spezial
Passend zum Thema können Sie jetzt Ihr Wissen rund um das Thema Bienenwachs mit unserem Sonderheft „Wachs“ vertiefen>>

In seinem Vortrag wird unser Redakteur darauf eingehen, ob und wie man verfälschtes von echtem Bienenwachs unterscheiden kann. Dabei wird er auch auf die Lösung eines kuriosen Falls eingehen, in dem sich bei italienischen Imkerinnen und Imkern die Mittelwände rot gefärbt hatten. Außerdem wird er die Problematik der Rückstände im Wachs ansprechen: Welche Rückstände findet man? Welches sind die Hauptrückstandsquellen, und wie kann man eine Kontamination des Wachses minimieren? Den Vortrag runden Empfehlungen für den Kauf von Mittelwänden ab. Leider ist der Vortrag nur für APAS-Mitglieder zugänglich, aber die Wachsqualität ist als Thema ja ein ständiger Begleiter des Bienen-Journals und einige Imkerinnen und Imker haben Sebastian Spiewok auch schon in ihren Vereinen zu diesem Thema hören können.…

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Imkerling E-Learning Foto: verändert nach Thaspol/stock.adobe.com

Der Imkerling ist da: E-Learning-Plattfo...

Heute geht unsere E-Learning-Plattform „Der Imkerling – Die Akademie für Bienenfreunde“ an den Start. Unter www.imkerling.de können sich Imker und die, die es werden wollen, wichtige Kenntnisse rund um Imkerei und Bienen online aneignen. 

Die Idee zu der Online-Plattform entstand schon vor einigen Jahren als wir immer wieder Meldungen aus Imkervereinen erhielten, dass sie mit der Schulung der vielen Interessenten kaum mehr nachkommen. In 2020 haben wir die Idee mit viel Leidenschaft umgesetzt. Ab sofort kann man sich in unserer digitalen Bienenakademie jederzeit anmelden und bequem von Zuhause lernen. Die einzigen Voraussetzungen sind ein Online Zugang und ein mobiles Endgerät. 

E-Learning: Abwechslungsreiche Lerninhalte

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Honig vom Planeten Erde Foto: AdobeStock_160200874
25. September 2020

Etikettenaufdruck: Honig vom Planeten Er...

Wo soll dieser Honig denn herkommen? „Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern“ steht auf dem Etikett. Diese Angabe ist ein heißer Anwärter auf den Titel des unsinnigsten Etikettenaufdrucks. Die Situation hatten wir bereits in dem Beitrag „Honig vom Planeten Erde?“ in der diesjährigen Januarausgabe und in folgenden Meldungen ausführlich beschrieben. Nun freuen wir uns, dass dies von der dpa und Organisationen wie Foodwatch für eine Pressemitteilung aufgegriffen wurde, die am 25.9. auf allen Kanälen gebracht wurde.

Keine Änderung in Sicht

Leider ist die dpa-Meldung in einem Punkt jedoch etwas missverständlich, denn sofern es keinen weiteren Druck gibt, wird es zumindest mittelfristig keine Änderung geben – Deutschland wird für Honigmischungen aus unterschiedlichen Ländern vorerst weiterhin ungenaue Herkunftsangaben wie „Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ländern“ erlauben.

„Frau Klöckner machte deutlich, dass sie keinen nationalen Alleingang möchte“, berichtete der Präsident des Deutschen Imkerbundes, Torsten Ellmann, nach einem Treffen mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner Anfang Juli. Die Ministerin will folglich nur eine durchaus wünschenswerte Änderung der EU-Honigrichtline mittragen. Diese würde zu gleichen Regelungen in allen Mitgliedstaaten führen. Allerdings kann man inzwischen schon nicht mehr von einem nationalen Alleingang sprechen, da Länder, wie Griechenland, Italien, Kroatien, Malta, Rumänien, Spanien und Zypern die Möglichkeit für eine ungenaue Herkunftsausgabe bereits aus ihren Gesetzen gestrichen haben.…

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Mondscheinbegattung Foto: Eduard Musin/LIB Hohen Neuendorf

Mondscheinbegattung auf dem Prüfstand

Immer wieder gibt es Streit, wenn sich Imkereien mit unterschiedlichen Rassen oder Kreuzungen bei der Verpaarung der Bienen in die Queere kommen. Eine sichere Anpaarung können zwar Belegstellen oder instrumentelle Besamung liefern, doch sind dies nicht für alle Imkerinnen und Imker komfortable Optionen. Hier könnte die sogenannte Mondscheinbegattung eine Lösung bieten.

Mondscheinbegattung: Späte Paarungsflüge

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Wildbienen Bestaeubung Foto: AdobeStock_Imkerei Hablützel

Wildbienen-Bestäubung: Mauerbienen statt...

Einen lehmhaltigen Boden und die passende Nistmöglichkeit: Mehr braucht Claudia Schernus nicht, um ihren Mauerbienen ein Zuhause zu geben. Die Obstbäuerin aus Frankfurt (Oder) setzt die Mauerbienen gezielt zur Wildbienen-Bestäubung ein.

Die erste Generation der Gehörnten Mauerbiene hatte Claudia Schernus erstmals im Winter 2018/19 angeschafft. Da für sie der Obstanbau ohne den Einsatz von Glyphosat nicht machbar sei, hat sie sich dagegen entschieden, weiter mit Imkern zusammenzuarbeiten. Sie könne der Forderung, auf Glyphosat zu verzichten, nicht gerecht werden. Dass es den Mauerbienen durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln schlechter ginge, kann sie nicht bestätigen.

Wildbienen-Bestäubung mit der Gehörnten Mauerbiene

Der Vorteil der Gehörnten Mauerbiene liegt darin, dass sie auch bei niedrigen Temperaturen zur Bestäubung ausfliegt – dann, wenn Honigbienen lieber in ihrem warmen Stock bleiben. Für die selbst gebaute Behausung nutzt Schernus Bambusröhren, in welche die Mauerbienen bis zu sieben Kammern einrichten. Die Kammern schließen die Bienen mit Lehm, den sie auf dem gewässerten Boden finden.

Der erste Abschnitt des Videos zeigt, wie sich die Mauerbienen von Claudia Schernus am Gründonnerstag (9. April 2020) auf dem Weg ins Freie machen. Schernus hatte sie mit dem Handy aufgezeichnet. Etwas zu früh als geplant waren die Bienen im Lagerhaus geschlüpft: ein kaputtes Kühlaggregat und die warmen Frühlingstage waren schuld.…

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Wildbienen-Schaugarten, Copyright: Frank Sorge

Der Wildbienen-Schaugarten

Markus Bollen ist Fotograf und stellvertretender Vorsitzender vom Bienenzuchtverein Bergisch Gladbach e.V.. Im dbj veröffentlicht er regelmäßig Rezensionen. Sein neuester Fund: Das Buch Der Wildbienen-Schaugarten von Mandy Fritzsche.

Imkerinnen und Imker kennen ihre Honigbienen sehr gut und wissen, welche Trachtpflanzen für sie gut und wichtig sind. Der Wildbienen-Schaugarten erweitert nun ihr Wissen und führt sie zu den Wildbienen und deren Futterpflanzen. Die Autorin Mandy Fritzsche ist Imkerin und Wildbienenbeauftragte im Imkerverein Dresden. In ihrem mit viel Liebe gemachten Büchlein sortiert sie Wildbienen und Pflanzen nach den verschiedenen Gartenbereichen.

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