Autor: Raphaela

Tote Bienen. Wie hoch waren ihre Winterverluste? Foto: Sabine Rübensaat

So funktioniert die optimale Wintereinfü...

Futter ist nicht gleich Futter – Imkado lüftet das Geheimnis der bestmöglichen Wintereinfütterung.

Wenn Ende Juli die letzte Honigernte eingefahren wird, startet für Imker eine entscheidende Phase. Diese legt den Grundstein für den Erfolg Ihrer Bienenvölker im nächsten Jahr. Neben einer optimalen Varroabehandlung gilt es, die Völker mit ausreichend Futter für das Winterhalbjahr zu versorgen. Mangelndes Wissen über die Vor- und Nachteile der Futterarten kann zu fatalen Fehlern bei der Einfütterung führen. Wer hier falsch handelt, bezahlt dies mit schwachen Völkern im Frühjahr oder gar mit dem Totalverlust seiner Bienen.

Bis Mitte September sollten pro Volk mindestens 15kg Futter eingelagert sein. Bei stärkeren Völkern sind 18-22kg angeraten. Jedoch ist nicht nur die Menge, sondern auch die Art, die Fütterungsintervalle und Qualität des Futters entscheidend. Denn kristallisiert das Futter in den Waben, wird es fest und kann von den Bienen im Winter nicht aufgenommen werden. Somit verhungern sie trotz voller Futterwaben. Für die Wintereinfütterung stehen dem Imker verschiedene Futtermittel zur Auswahl:

Bienen füttern bei Wintereinfütterung Grafik Imkado
Futterteig, Stärkesirup, Zuckerwasser 1:1, Zuckerwasser 3:2, Invertzuckersirup (Quelle: Imkado GmbH)

Vor- und Nachteile der Futterarten für die Wintereinfütterung

Futterteig und Zuckerwasser 1:1 eignen sich nur für das Anfüttern direkt im Anschluss an die Honigernte. Für das massenweise Einlagern von Futter müssen die Bienen bei diesen Futtermitteln zu viel Arbeit aufwenden.…

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Zukunftsvision roboterbiene

Ihre Imker-Zukunftsvision

Wie stellen Sie sich das Imkern in 30 Jahren vor?

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Standortwahl für Bienenvölker

Standortwahl für Bienenvölker: Was ist w...

Die Standortwahl für Bienenvölker sollte nicht völlig willkürlich erfolgen. Wir haben Tipps zusammengestellt, die helfen gute Standorte zu finden und dabei auch Ärger mit Nachbarn und Behörden zu vermeiden.

Bei der Standortwahl für Bienenvölker gehe ich pragmatisch vor: Ganzjährig stehen meine Völker ungeschützt in der prallen Sonne oder im Dauerschatten, in feuchten Senken und auf zugigen Hügelkuppen. Sie stehen unter Stromleitungen, Handy- und Hochspannungsmasten sowie unter Windrädern – und sind quietschfidel. Die Fluglöcher zeigen in alle Himmelsrichtungen. Ein Bienenhaus oder einen Freistand besitze ich ebenso wenig wie Wassertränken. Systematische Analysen in Sachen Standortwahl für die Beuten zeigen: Für das Wohlergehen der Bienen spielen all diese Parameter keine Rolle. Sehr feuchte Standorte – zu erkennen an Kellerasseln in und an der Beute – erfordern nur mehr Sorgfalt bei der Varroabehandlung mit Ameisensäure.

Standortwahl den Bienen überlassen

Auch schenke ich mir inzwischen jede Sorge um die Futterversorgung meiner Völker. Die Standorte sollen – so habe ich’s gelernt – ein ganzjähriges Trachtband aufweisen. Mehrfach habe ich für Versuche vermeintlich trachtarme Standorte für die Bienenvölker angewandert und die Bienen belehrten mich stets eines Besseren. Offenbar sind Menschen nicht in der Lage, die Qualität eines Standortes zu bewerten.

Überlassen Sie das Ihren Bienen: Aufstellen, korrekt führen und Erträge festhalten.…

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Geschenke für Imker: Ideen für die neue ...

So nach und nach ist Ruhe eingekehrt vor den Fluglöchern unserer Bienenvölker. Und auch für die Imker ist, bis auf die Winterbehandlung, fast alles getan, was zu tun ist. So hat man etwas Zeit und Muße, sich Gedanken über die nächste Saison zu machen und zu überlegen, was bei der Ausrüstung noch fehlt, oder was ersetzt werden muss.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne –

Wo geimkert wird, da stechen Bienen

Holtermann
BienoAir® – ein Schleier, in dem Imker weniger schwitzen. Foto: Holtermann

Manche Imkerinnen und Imker sind in der Lage, diese Stiche einfach zu ignorieren. Wem das nicht so leicht fällt, für den gibt es BienoAir®, hergestellt in drei Lagen und erhältlich in verschiedenen Farben. Diese Anzüge und Jacken haben diverse verschließbare Taschen, einstellbare Bündchen und bestechen besonders durch ihren luftigen Tragekomfort. Die englische Haube, komplett abnehmbar, stellt sich selber auf und bietet so die volle Bewegungsfreiheit für den Kopf.

Viele Imkerinnen und Imker kennen das: Wir freuen uns über volle Honigräume, aber wohin mit den Rähmchen während der Ernte?

Üblicherweise hängen wir diese in eine Leerzarge, nur hat die weder Boden noch Deckel. Dann ist es für DN- und Zanderimker überaus praktisch, wenn man den ApiNord® Transporter hat.

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Imkern im Herbst Blätterkette

Imkern im Herbst

Noch im hohen Alter Bienen halten – geht das? Nach dem Interview mit Alfred Emmerer, dem wohl dienstältesten Imker Deutschlands, bekam Magdalena Arnold einen Hinweis: in der Nähe von Potsdam lebt ein ähnlich alter Mann, der noch Bienen hält. Im Gespräch mit ihm wurde ihr bewusst, wie schwer es sein muss, aus der Imkerei auszusteigen.  

Der Sommer raste in den letzten Wochen in den Herbst hinein. Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis sich alle golden-rote Blätter von den Bäumen verabschieden und eine Lücke in den Wald zeichnen. Der Winter steht unmittelbar bevor.  

Neulich hatte ich ein Gespräch mit einem Imker, der in seinem Imker-Herbst angekommen ist. Mit 89 Jahren blickt er auf eine fast 70-jährige Imkerkarriere zurück. Damals, 1942, bekam er als 11-jähriger Bienen von einem Freund seines Vaters, musste aber wieder mit der Imkerei aufhören, als er im Jahr 1946 aus Schlesien vertrieben wurde. 1955 – er hatte gerade die Fachschule zum Bauingenieur abgeschlossen – legte er sich neue Bienenvölker zu. Über die Jahre betreute er mal vier, in Hoch-Zeiten auch mal elf Völker. Noch heute fertigt er eigene Statistiken an; er kennt zum Beispiel seine exakten Honigerträge seit 1994. Aber – und das ist das Traurige: Er wird die Arbeit mit den Bienen im nächsten Jahr einschränken, vielleicht sogar beenden müssen.…

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07. Mai 2020

Ihr Bienen-Journal in Zeiten von Corona

Auch in Krisenzeiten sind wir für Sie da. Im Falle einer eingeschränkten Lieferbarkeit des Bienen-Journals haben wir eine Lösung für Sie.

Die aktuellen Zeiten und Geschehnisse erfordern teils ungewöhnliche Maßnahmen. So arbeitet die Redaktion des Bienen-Journals inzwischen fast vollständig aus dem Home Office für Sie. Hier werden weiterhin Inhalte in gewohnter Qualität für Ihr Bienen-Journal erstellt. Wir versuchen derzeit mögliche Verzögerungen beim Druck oder der Lieferung von Vornherein zu umgehen. Sollte es dennoch einmal dazu kommen, dass Sie Ihr Bienen-Journal nicht pünktlich in Ihrem Briefkasten haben, können Sie hier nachlesen, wie Sie das Bienen-Journal dann garantiert als E-Paper lesen können:

Wir wünschen Ihnen in diesen ungewöhnlichen und aufregenden Zeiten alles Gute und vor allem: viel Gesundheit!

Ihr Bienen-Journal…

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04. Mai 2020

Ran an die Kamera für den Fotokalender 2...

Für den Fotokalender 2021 ist alles erlaubt: Ob beim Nektarsammeln in der Blüte, dem Wachdienst am Flugloch oder mit dem Kopf in der Wabenzelle. Wir suchen für unseren Bienenkalender des Jahres 2021 wieder Ihre schönsten Bilder von Bienen, Beuten und Szenen aus der Imkerei.

Greifen Sie zum Start der Bienensaison nicht nur zum Stockmeißel, sondern auch zur Kamera und schicken Sie uns Ihre Aufnahmen unter dem Stichwort „Fotokalender“ bis zum 3. Juli.

  • Die Fotos sollten eine Bildgröße von mindestens einem Megabyte haben
  • Bitte senden Sie uns das Originalbild und keine herausvergrößerten Bildausschnitte.

Fotokalender 2021: So erreichen Sie uns

Senden Sie uns Ihr Bild
per E-Mail an bienenjournal@bauernverlag.de
oder postalisch an Deutsches Bienen-Journal, Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin

Bitte benutzen Sie bei Ihrer Einsendung das Stichwort „Fotokalender

Fotokalender Deutsches Bienen-Journal 2020
Der Fotokalender des Deutschen Bienen-Journals 2020

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