1 Half Banner Top

2 Full Banner Top / 3 Super Banner Top

  • 2011
  • 18.03.
  • 2011.18.03.

Hieronymus lässt grüßen

© Sabine Rübensaat

Hier fing das Ungemach an: die vom dbj initiierte Poduimsdiskussion auf dem Deutschen Imkertag in Potsdam

Als Schreiber des Verlagsbienenblogs ergreife ich hier die Möglichkeit, explizit darauf hinzuweisen, dass ich von Anfang an dagegen war! Doch meine prophetischen Warnungen verließen meinen Mund ungehört. Dabei hätte Hieronymus Bosch meine Worte als Quell der Inspiration gefeiert. Nein, es war keine gute Idee, mit Honig im Neutralglas auf einer Veranstaltung des Deutschen Imkerbundes auszutauchen...

Während des Deutschen Imkertages in Potsdam bedankten wir uns nach der gelungen Podiumsdiskussion bei allen Diskussionsteilnehmern mit einer Präsenttüte. In dieser befand sich unter anderem ein Honigglas der Verlagsbienen – ein Neutralglas wohlgemerkt! Als Peter Maske, Präsident des Deutschen Imkerbundes, dieses scherzend aus der Tüte holte, konnte man durch den wohlwollenden Beifall hindurch vereinzelt hektisches Schnappen nach Luft hören. Die eine oder andere Hand griff sich ans Herz - Ohnmachtsanfälle konnten nur noch durch das rasche Verschwinden des Neutralglases in die Präsenttüte abgewendet werden.

Später kam Maske seiner Aufgabe als Präsident nach und warb bei uns freundlich um die Verwendung des D.I.B.-Glases für den Verlagsbienenhonig. Wir erklärten, dass wir zukünftig gerne einige Chargen im Einheitsglas abfüllen wollen, bisher befindet sich unsere Imkerei aber noch im Aufbau - ein Schritt nach dem anderen. Damit schien die Angelegenheit abgehakt. Doch auf dem Imkertag eines sehr engagierten Landesverbandes kochte die Affäre „Neutralglas“ noch einmal hoch und ließ alle anderen Themen vergessen. Das Ende der abendländischen Imkerei schien nahe! Später berichtete unsere Chefredakteurin bei einem Treffen mit Peter Maske: „Die hätten mich fast gesteinigt!“ Woraufhin der Präsident zurückfragte: „Mit Honiggläsern?“

Inzwischen fragten zwei weitere Vereinigungen an, ob wir den Honig unserer Verlagsbienen in deren Glas oder mit deren Etikett versehen wollten. Wir freuen uns sehr über das Interesse an unserem Honig; dabei ging er bisher – von ein paar Präsenten abgesehen – nur an die Kollegen des Verlages. Wie es nun weitergehen wird? Mehr dazu im nächsten Beitrag.

Sebastian Spiewok

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr